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Ort des Fortschritts 2015

Staatssekretär ehrt Sambia-AG

Gladbecker Jugendliche installieren Solaranlagen in Partnerschule in Afrika

Bei der Verleihung der Auszeichnung „Ort des Fortschritts 2015“ an die Sambia-AG der Gladbecker Ingeborg-Drewitz-Gesamtschule hat der Staatssekretär des Wirtschaftsministeriums, Dr. Günther Horzetzky, die besondere Vorbildfunktion des Austauschprogramms betont. Von der Motivation der Schülerinnen und Schüler zeigte sich Horzetzky begeistert und würdigte ihren Einsatz: „Die Sambia-AG verbindet auf kreative Weise technologischen Fortschritt mit sozialem Engagement, Umweltschutz und kulturellem Austausch. Erfolgreiche und innovative Projekte wie diese können andere motivieren, sich ebenfalls zu engagieren.“

Mit der Sambia-AG unterstützen Jugendliche der Gladbecker Gesamtschule Partnerschulen im südlichen Afrika. In einer AG planen Schülerinnen und Schüler der Klassen 7 bis 13 Photovoltaikanlagen für ihre beiden Partner-schulen in Sambia, die Macha Secondary School – ein Mädcheninternat – und die St. Mark´s Secondary School Mapanza – ein Jungeninternat. In den Sommermonaten installieren die Gladbecker Jugendlichen die Anlagen vor Ort gemeinsam mit den dort lebenden Internatsschülerinnen und -schülern. Im Laufe der Zeit hat sich das bereits seit 1986 existierende ‚normale‘ Austauschprogramm zu einer kreativen und funktionierenden Hilfe zur technischen Selbsthilfe entwickelt. Tatkräftig unterstützt wird die Sambia-Technik-AG seit 2008 durch die Arbeit des zdi-Zentrums I +I=Z. Gladbeck, das seinen Sitz an der Ingeborg-Drewitz-Gesamtschule hat.

Mit der Auszeichnung „Ort des Fortschritts“ würdigen die drei NRW-Ministerien für Wissenschaft, Wirtschaft und Städtebau Initiativen und Einrichtungen, die Ökonomie, Ökologie und Soziales innovativ verbinden und damit Fortschritt für die Gesellschaft ermöglichen. Vergeben wird die Auszeichnung seit 2011. Mit der Sambia-AG zeichnet die Landesregierung zum ersten Mal eine Schule aus.

Über zdi

zdi steht für „Zukunft durch Innovation.NRW“ und ist mit über 3000 Partnern aus Wirtschaft, Schule und Hochschule das größte Netzwerk zur Förderung des MINT-Nachwuchses. Jährlich nehmen rund 300.000 Schülerinnen und Schüler an den Angeboten der bereits 43 zdi-Netzwerke und rund 50 zdi-Schülerlabore teil. Koordiniert wird zdi vom Wissenschaftsministeri-um NRW. Weitere landesweite Partner sind unter anderem das Wirtschaftsministerium, das Schulministerium und die Regionaldirektion NRW der Bundesagentur für Arbeit.

(Redaktion)


 


 

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