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Zehn Schulen aus dem MK

Auftaktveranstaltung "Schule der Zukunft" im Lüdenscheider Kreishaus

"Ziel der Projekte ist es, Kompetenzen von Kindern und Jugendlichen zu fördern und zu stärken", erklärt Hermey. Dabei müssen es nicht immer neue Projekte sein. Bereits begonnene oder durchgeführte Konzepte können erneut aufgegriffen und weiterentwickelt werden.

Märkischer Kreis. (pmk) . Zehn Schulen aus dem Märkischen Kreis nehmen dieses Mal an der Landeskampagne "Schule der Zukunft – Bildung für Nachhaltigkeit" teil. Zur Auftaktveranstaltung im Lüdenscheider Kreishaus begrüßte Schulrat Christoph Hermey nicht nur die Schulen aus dem Märkischen Kreis mit ihren Projektpartnern sondern gemeinsam mit seiner Hagener Kollegin Maria Reusch auch 9 Teilnehmer aus der Stadt Hagen. Als Projektkoordinatorin stellte sich Petra Giebel von der Natur- und Umweltschutz-Akademie NRW (NUA) vor, Ansprechpartner der teilnehmenden Schulen des Märkischen Kreises und der Stadt Hagen ist Hauptschullehrer Peter Steeger. Beide begleiten in den nächsten zwei Jahren die Projekte zur Bewahrung ökologischer, ökonomischer und sozialer Ressourcen. Das Themenspektrum reicht von der abfallarmen Schule, Mülltrennung und Umweltfreundliche Schulmaterialien über Lärmschutz, Fit for Life, Klima und Energie, Landwirtschaft, Ernährung und Gesundheit, bis hin zu Wasser- und Papierverbrauch, Schulumfeldgestaltung, Natur und Lebensräume und der Gründung von Schülerfirmen.

"Ziel der Projekte ist es, Kompetenzen von Kindern und Jugendlichen zu fördern und zu stärken", erklärt Hermey. Dabei müssen es nicht immer neue Projekte sein. Bereits begonnene oder durchgeführte Konzepte können erneut aufgegriffen und weiterentwickelt werden. "Schulentwicklung im Sinne einer langfristigen Bildung für Nachhaltigkeit steht dabei im Vordergrund", machte der Schulrat deutlich. Dafür sollen sich die beteiligten Schulen vernetzen und sich regionale Partner suchen. "Konkurrenzdenken halten wir für die Sache für kontraproduktiv", mahnte Peter Steeger. Als mögliche Projektpartner stellten sich bisher das Naturschutzzentrum Arche Noah, die Praxis für Logopädie Kirsten Graf, das Schulamt für den Märkischen Kreis, die Verbraucherzentrale NRW, das Wald- und umweltpädagogische Zentrum und die Waldschule im Märkischen Kreis sowie das Eine Welt Netz NRW zur Verfügung. Weitere Projektpartner, seien es Unternehmen oder Institutionen, können sich noch melden.

Petra Giebel freute sich über die hohen Anmeldezahlen: "Vor zwei Jahren haben 4 Schulen aus dem Märkischen Kreis mitgemacht, diesmal sind es 10. Davon sind drei Wiederholungstäter." Insgesamt haben sich in NRW 506 Schulen angemeldet, dabei steht Südwestfalen mit 161 teilnehmenden Schulen an erster Stelle. Und es tröpfeln weiterhin noch Bewerbungen nach.

Im Märkischen Kreis haben sich bisher folgende Schulen angemeldet:

Astrid-Lindgren-Schule, Förderschule des Märkischen Kreises in Lüdenscheid Bonifatius Hauptschule in Menden Friedensschule, Förderschule in Lüdenscheid GGS Wulfert, Grundschule in Hemer Hans Prinzhorn-Realschule in Hemer Lindenhofschule, Städt. Gemeinschaftsgrundschule in Halver Märkisches Gymnasium in Iserlohn Realschule Halver Schule Am Drescheider Berg, Förderschule in Altena Städtisches Walram-Gymnasium in Menden

Weitere Informationen unter: www.schule-der-zukunft.nrw.de

(Redaktion)


 


 

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