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Preisgericht tagte erstmals

Realisierungswettbewerb für Neubau eines Bürogebäudes und eines Parkhauses

Aktuell plant die Stadt im Bereich des Bahnhofsumfeldes den Neubau eines Bürogebäudes sowie eines Parkhauses mit einem Investitionsvolumen von rd. 15 Millionen Euro.

Kreisstadt Unna. Aktuell plant die Stadt im Bereich des Bahnhofsumfeldes den Neubau eines Bürogebäudes sowie eines Parkhauses mit einem Investitionsvolumen von rd. 15 Millionen Euro. Als Bauherrin tritt dabei die WBU auf (Wirtschaftsbetriebe der Stadt Unna GmbH), die auch die Tiefgarage am Bahnhof, am Neumarkt und das Parkhaus an der Massener Straße betreibt. Für die Umsetzungsplanungen wurde ein Realisierungswettbewerb ausgelobt. Das Preisgericht mit Sach- und Fachpreisrichtern tagte heute (22.06.2107) zum ersten Mal und stand auch den teilnehmenden Architekturbüros, die aus ganz Deutschland kommen, in einem Rückfragekolloquium zur Verfügung. Die Büros haben jetzt bis Oktober Zeit, ihre Entwürfe zu entwickeln. Am 28. November soll das Preisgericht dann die Wettbewerbsentscheidungen treffen.

Zum Hintergrund

Das Bahnhofsumfeld als Stadteingang und Visitenkarte der Kreisstadt Unna mit Rathaus, Hotel, Verwaltungsgebäuden, einem renovierten Bahnhofsgebäude und einem preisgekrönten Busbahnhof soll auf bestehenden Freiflächen qualitätsvoll arrondiert werden. Gerade der renovierte Bahnhof mit dem vorgelagerten Busbahnhof machen den Qualitätsanspruch deutlich, den die Kreisstadt Unna mit der Entwicklung der neuen Bebauung über einen Wettbewerb verbindet. Ein neues Verwaltungsgebäude soll eine Behörde und Räume der Stadtverwaltung Unna aufnehmen und so den Verwaltungsstandort Unna stärken. Wesentliche öffentliche Aufgaben werden damit in zentraler Lage gebündelt und schaffen durch die räumliche Verknüpfung von Funktionen einen Standortvorteil im direkten Bahnhofsumfeld. Eine Herausforderung ist, dass das neue Bürogebäude auf einer bestehenden Tiefgarage gebaut werden soll. Zudem soll, um die Parkraumsituation in der Innenstadt und für Pendler zu verbessern, auf einem benachbarten Grundstück (derzeit Parkplatz bzw. Buswarteplatz) ein neues zukunftsfähiges Parkhaus errichtet werden, das heutige und künftige Anforderungen an Parkhäuser erfüllen kann und den Bahnhofsvorplatz an dieser Stelle räumlich fasst.

(Redaktion)


 


 

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