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Regionale 2025

Regionale 2025: Interessantes erstes Treffen des Hilchenbacher Arbeitskreises

"21 Teilnehmerinnen und Teilnehmer konnten Stadtrat Udo Hoffmann und der als Stabsstellenleiter für die Regionale 2025 verantwortliche Kyrillos Kaioglidis im Ratssaal der Stadt Hilchenbach zum ersten Treffen des Regionale-Arbeitskreises begrüßen.

"21 Teilnehmerinnen und Teilnehmer konnten Stadtrat Udo Hoffmann und der als Stabsstellenleiter für die Regionale 2025 verantwortliche Kyrillos Kaioglidis im Ratssaal der Stadt Hilchenbach zum ersten Treffen des Regionale-Arbeitskreises begrüßen.

„Die REGIONALE ist ein Strukturförderprogramm des Landes Nordrhein-Westfalen und in Deutschland bislang einmalig. In keinem anderen Bundesland gibt es eine vergleichbare Möglichkeit für Regionen, sich ihrer Stärken zu besinnen und für die Bewältigung der Herausforderungen Fördermittel einzuwerben. Ziel ist es, Entwicklungspotenziale und Lösungen für Probleme der Zukunft zu finden und zu präsentieren“, so die Südwestfalen Agentur in ihrem Internet-Auftritt unter www.suedwestfalen-agentur.com.

Wie bereits bei der Regionale 2013, durch die Hilchenbach eine Millionen-Förderung des Landes Nordrhein-Westfalen für das Projekt „Kultureller Marktplatz“ für den Erhalt und die Attraktivitätssteigerung des Kultur-, Sport- und Freizeitzentrums in Dahlbruch erhalten hat, betreut und fördert die Agentur den Prozess in der Region Südwestfalen.

Und mit Dr. Stefanie Arens war eine vielen Anwesenden bestens bekannte Mitarbeiterin der Südwestfalen Agentur zur ersten Sitzung des Arbeitskreises in Hilchenbach als Leiterin der Regionale 2025 zu Gast. Sie hatte seinerzeit für die Agentur maßgeblich dazu beigetragen, dass das Projekt „Kultureller Marktplatz“ weiterentwickelt und in den Genuss der umfangreichen Landesförderung gekommen ist.

Entsprechend blickte Dr. Stefanie Arens in ihrem Vortrag zunächst auf die Regionale 2013 zurück, um anschließend den Blick Richtung 2025 zu lenken. Die Ausrichtung der aktuellen Bewerbung beschrieb sie mit der Südwestfalen-DNA. Dabei steht das „D“ für digital, das „N“ für nachhaltig und das „A“ für authentisch. Diese drei Eigenschaften sollten Projektideen für die Regionale 2025 erfüllen. Deutlich machte Dr. Stefanie Arens aber auch, dass „digital“ nicht überbewertet werden und sich Initiativen nicht zu sehr auf diesen Begriff konzentrieren sollten: „Auch städtebauliche Maßnahmen können wie 2013 in den Prozess einfließen.“ Entscheidend ist für Vorschläge vielmehr, dass diese sich mit Herausforderungen für die Gestaltung der Zukunft beschäftigen. Im Mittelpunkt der Betrachtung und Ausrichtung der Regionale 2025 in Südwestfalen stehen daher auch besonders junge Menschen.

In dem sich dem Vortrag anschließenden intensiven Meinungsaustausch machte Dr. Stefanie Arens darüber hinaus deutlich, dass sich Hilchenbach konkret damit beschäftigen sollte, was diese Stadt in den nächsten Jahren nach vorne bringt. Dabei kann der Arbeitskreis durchaus auf ein vorhandenes Projekt wie den in der Besprechung häufig genannten „Kulturellen Marktplatz“ aufsetzen und dieses weiterentwickeln. Entscheidend ist, dass mit dem neuen Regionale-Vorschlag ein Qualitätssprung verbunden ist. Dieser kann zum Beispiel in der Digitalisierung des Kulturangebotes liegen. Einen deutlichen Qualitätssprung sah Dr. Stefanie Arens darin, stadtweit zu denken und für ganz Hilchenbach ein Konzept zu erarbeiten. Darin sollten dann auch andere Kultureinrichtungen und -anbieter neben dem Kultur-, Sport- und Freizeitzentrum in Dahlbruch, wie zum Beispiel die Wilhelmsburg, Museen oder Bürger- und Dorfgemeinschaftshäuser in den Stadtteilen einbezogen werden. Dr. Stefanie Arens prägte in diesem Zusammenhang und im Hinblick auf die Stärken des kulturellen Angebotes den Begriff „Kultur Pur-Stadt Hilchenbach“.

Ganz so weit gehen und sich konkret festlegen wollte der Arbeitskreis bei der Ausrichtung auf die Regionale 2025 dann allerdings noch nicht. Die diskutierte Idee der Digitalisierung des Kulturangebotes soll in der nächsten Sitzung zwar einfließen, aber das angestrebte „Brainstorming“ soll auch weiterhin Freiraum für andere Projektideen bieten. Ebenso möchte der Arbeitskreis Vorschläge aus dem Prozess für Integrierte Kommunale Entwicklungskonzept (IKEK) berücksichtigen. Termin für das zweite Treffen ist Donnerstag, der 11. April, um 17.30 Uhr. Der Arbeitskreis würde sich dabei über interessierte weitere Teilnehmende freuen. Insbesondere die Zielgruppe der jungen Menschen ist besonders willkommen. Ansprechpartner für weitere Informationen bei der Stadtverwaltung ist Kyrillos Kaioglidis, Telefon 02733/288-231 oder E-Mail [email protected]."

(Redaktion)


 


 

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