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Regionale-Projekt

Probebohrungen für den Eventaufzug zur Burg Altena

Beim ersten Blick auf die ersten 4 Meter Proben ist Geologe Thorsten Trapp von CTM zuversichtlich: "Bisher sieht alles sehr gut aus. Die Burgherren wussten wohl was sie tun und haben auf kompakten Fels gebaut", so sein Kommentar.

Märkischer Kreis. (pmk). "Die Probebohrungen sind ein Startsignal, mit dem die Realisierung des Eventaufzugs des Regionale-Projekts "Wir holen die Burg an die Lenne" endlich in greifbare Nähe rückt", erklärte Landrat Thomas Gemke, der sich am Donnerstag 19. Januar, auf der Burg Altena über die Arbeiten informierte.

90 Meter tief gräbt sich der Diamant-Bohrkopf der hydraulischen Bohrmaschine durch den Fels. Mit seinen 15 Zentimeter Durchmesser schafft er dabei ca. 1,50 Meter pro Stunde. "Wenn alles gut geht, werden wir in einer Woche durch sein", meint Udo Weber, Abteilungsleiter der ausführenden Firma Schützeichel aus Neustadt/Wied. Er hofft, mit einer Bohrkrone im Wert von 2000 Euro auszukommen, hat aber für alle Fälle 10 im Gepäck. Die gewonnen Bodenproben werden von den Mitarbeitern sorgfältig nummeriert in Kisten verpackt und landen danach im Labor des mit dem Bau des Burgauzugs betrauten Generalunternehmers CTM. "Gleichzeitig wird im alten Luftschutzstollen von der Stadt aus 60 Meter waagerecht in den Berg gebohrt", berichtet Stadtplaner Roland Balkenoh.

Beim ersten Blick auf die ersten 4 Meter Proben ist Geologe Thorsten Trapp von CTM zuversichtlich: "Bisher sieht alles sehr gut aus. Die Burgherren wussten wohl was sie tun und haben auf kompakten Fels gebaut", so sein Kommentar. Dennoch sind die Probebohrungen notwendig, um Störungszonen wie Klüftungen, Trennflächen, Bewegungsräume und Wasserzutritt sowie die Gesteinsdichte herauszufinden. Schließlich fußen auf diesen Proben und den anschließenden Sondierungen die Berechnungen für die Ausschachtung des Aufzugsschachts. Die Auswertungen werden mehrere Wochen in Anspruch nehmen.

Altenas Stadtplaner rechnet mit einer Bauzeit von 16 bis 18 Monaten. So sei auch der Zeitplan im Gutachten des Fraunhofer-Instituts gewesen. Mit der Fertigstellung des Event-Aufzugs sei noch im Jahr 2013 zu rechnen. Der Kostenrahmen wird mit 5,7 Millionen Euro veranschlagt. Das Land NRW fördert das Regionale-Projekt mit 5,16 Millionen, die restlichen Kosten teilen sich die Stadt Altena und der Märkische Kreis, der Eigentümer der Burg Altena ist. Landrat Thomas Gemke und Bürgermeister Andreas Hollstein hoffen, mit dem Burgaufzug neue Besucherströme in den Märkischen Kreis, die Stadt Altena und auf die Burg zu locken.

(Redaktion)


 


 

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