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Südwestfalen bewirbt sich erneut um eine REGIONALE

Bewerbungsfrist endet am 9. Dezember / Südwestfalen Agentur erarbeitet Konzept

Olpe/Südwestfalen. Die Würfel sind gefallen: Südwestfalen wird sich um die Ausrichtung der REGIONALE 2022 oder 2025 bewerben. Das beschlossen heute in gemeinsamer Sitzung Gesellschafterversammlung und Aufsichtsrat der Südwestfalen Agentur GmbH. Sie beauftragten die Geschäftsführung damit, gemeinsam mit den Akteuren aus der Region Strategie und Bewerbungskonzept zu erarbeiten.

Regionen in Nordrhein-Westfalen haben bis zum 9. Dezember die Möglichkeit, sich um die Durchführung einer REGIONALE (2022 oder 2025) zu bewerben, bei der sich eine Region mit ihren Stärken und Qualitäten, aber auch mit ihren Herausforderungen auseinandersetzt. Ziel ist es, weitere Entwicklungspotenziale sowie Lösungen für die Probleme der Zukunft zu finden und zu präsentieren.

Die Themen, mit denen sich die Kandidaten für die Ausrichtung der Regionale bewerben können, reichen unter anderem von Integration, Demografie, Daseinsvorsorge und Nachhaltigkeit über Urbanität, ländlicher Raum bis hin zu Digitalisierung, Wettbewerbsfähigkeit und Innovation, Bildung, Wissen und Kultur. Eine Fachjury bewertet die Bewerbungen, macht sich im Frühjahr bei Vor-Ort-Bereisungen einen abschließenden Eindruck und wird der Landesregierung ein Votum unterbreiten. Die Entscheidung im Landeskabinett und damit die Verkündigung der beiden Sieger-Regionen ist für April 2017 vorgesehen.

Die inhaltliche Strategie der Südwestfalen-Bewerbung wird schon im Oktober vorliegen, damit sich die Kreistage, Stadt- und Gemeinderäte damit befassen können und ihre Unterstützung erklären. „Vor uns liegt eine spannende Aufgabe, die wir so zügig wie überlegt angehen werden“, so Hubertus Winterberg als Geschäftsführer der Südwestfalen Agentur GmbH, die bereits die Prozesse und Aktivitäten im Rahmen der REGIONALE 2013 federführend gesteuert hat. „Wir brauchen gute Antworten auf die Fragen zur Zukunft der Region und suchen dafür den Dialog mit den unterschiedlichsten Akteuren, damit wir ein Konzept erarbeiten, das unsere Stärken wie Herausforderungen aufnimmt und hinter dem sich die Region insgesamt versammeln kann.“ Und Thomas Gemke, Landrat des Märkischen Kreises und Aufsichtsratsvorsitzender der Südwestfalen Agentur, unterstreicht: „Wir haben in Südwestfalen gemeinsam einiges erreicht. Doch wir dürfen nicht verkennen, dass wir einen weiteren Qualitätssprung brauchen, um gerade für die junge Generation attraktiv zu sein .“

Die Regionale ist ein Strukturförderprogramm des Landes Nordrhein-Westfalen, das im Turnus von drei Jahren einer ausgewählten Region die Möglichkeit bietet, sich zu präsentieren. Die erst in 2007 gegründete Region Südwestfalen konnte auf Anhieb mit ihrer gemeinsamen Bewerbung überzeugen und war Ausrichter für das Jahr 2013. Die Begleitung der Regionale 2013 war Schwerpunkt der Arbeit der Südwestfalen Agentur bis Ende des Jahres 2014.

Mit der Regionale 2013 setzten sich alle gesellschaftlichen, politischen und wirtschaftlichen Akteure in Südwestfalen das Ziel, gemeinsam den Herausforderungen der Globalisierung und des demografischen Wandels zu begegnen. Die Stärkung einer der leistungsfähigsten Industrieregionen in NRW, mit ihrer mittelständischen Wirtschaftsstruktur, stand dabei ebenso wie der Erhalt der Naturlandschaft und die Stadt- und Dorfentwicklung im Fokus.

(Redaktion)


 


 

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