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Regionaleprojekt

Projektvorschlag "Kultureller Marktplatz" in Dahlbruch

Sieger des Architektonischen Wettbewerbs steht fest

Am 3. Juli 2014 hat das Preisgericht mit 16 stimmberechtigten Mitgliedern über den Sieger und die Platzierten im Architektonischen Wettbewerb für das Regionale-Projekt „Kultureller Marktplatz“ entschieden.

Besetzt war dieses, wie vorgeschrieben zur Hälfte, mit 8 Architekten. Ebenfalls dazu gehörten Bürgermeister Hans-Peter Hasenstab, Peter Fröhlich von der Bezirksregierung Arnsberg und Dirk Glaser als Geschäftsführer der Südwestfalen Agentur. Um eine auf breiter demokratischer Grundlage mitgetragene Entscheidung zu erhalten, waren auch alle fünf Fraktionen im Preisgericht vertreten und zwar mit Gerhard Lattek (SPD), Lothar Gothen (CDU), Heinz Jürgen Völkel (UWG), Christoph Schütz (Bündnis 90/Die Grünen) und Ernst Heinrich Hofmann (FDP). Zur Vorsitzenden wählten diese stimmberechtigten Mitglieder Professorin Christa Reicher von der Technischen Universität Dortmund.

Außerdem nahmen einige lokale Akteure, also Vertreter/innen von Vereinen, Institutio-nen, Firmen und der Sponsoren beratend an der Preisgerichtssitzung teil und sorgten so für die Berücksichtigung wichtiger Interessen der Bevölkerung und der Nutzer/innen.

Zu beurteilen hatte die Jury 12 Vorschläge verschiedener Architekten aus Deutschland und auch einen aus Barcelona, der letztlich immerhin den 6. Platz belegte.

Einstimmiger Sieger des Wettbewerbs war nach einem knapp 8-stündigen Bewertungsverfahren der Architekt Reinhard Angelis aus Köln. Ausschreibungsgemäß erhält dieser 22.500 Euro Preisgeld.

Kennzeichen seines Entwurfes ist der Anbau mit einer ausdrucksvollen Dachform, die spontan an Industriebauten wie das der benachbarten Firma SMS Siemag erinnert. In diesem die verschiedenen Gebäudeteile und -nutzungen verbindenden Foyer ist unter anderem die Unterbringung der Gastronomie mit unmittelbarem und ebenerdigem Zu-gang zum Außenbereich vorgesehen. 3 Lifte stellen den barrierefreien Zugang zu allen Angeboten am „Kulturellen Marktplatz“ sicher.

Das Preisgericht legte bei seiner Beurteilung Wert auf die Möglichkeit, dass Projekt in Bauabschnitten umsetzen zu können. Außerdem spielten die Qualität der Ausarbeitung, begleitende Überlegungen zur energetischen Sanierung und die Beachtung des vorgegebenen Kostenrahmens, der insbesondere durch den weitgehenden Erhalt des Gebäudebestandes und geringe Neubaumaßnahmen erreicht wird, eine wesentliche Rolle bei der Beurteilung.

Der Entwurf von Reinhard Angelis setzte sich dabei nach Ansicht des Preisgerichts relativ deutlich von den weiteren 12 Konkurrenten und Ideen ab. Daher empfahl das Preisgericht einerseits die Umsetzung dieses Projekts und vergab anderseits keinen 2. Platz. Dritte Preise erhielten folgerichtig zwei Entwürfe und zwar die der B3 Architekten und von Held & Partner, jeweils aus Siegen. Ankäufe oder umgangssprachlich ausgedrückt Trostpreise, gingen an PASD aus Hagen und Architekt Christoph Kuhn aus Freiburg.

Alle zum Architektonischen Wettbewerb eingereichten 13 Entwürfe werden vom 11. August bis 7. September 2014 im Rathaus ausgestellt, so dass Interessierte sich umfassend und anschaulich über die Wettbewerbsergebnisse informieren können.

Im weiteren schließt sich nun ein Vergabeverfahren an, in dem die Bewertung im Hin-blick auf die Möglichkeiten der Umsetzung konkretisiert wird und die Planung angepasst werden kann. Der Sieger, Architekt Reinhard Angelis, ist dabei in erster Linie im Blickpunkt, aber auch die dahinter platzierten Entwürfe könnten alternativ unter bestimmten Bedingungen noch zur Ausführung kommen.

(Redaktion)


 


 

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