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Entwurf der Vision Südwestfalen 2030 steht zur öffentlichen Diskussion bereit

Intensiv wurde in den vergangenen Wochen diskutiert, an Texten und Ideen gefeilt, Inhalte modifiziert, gekürzt, ergänzt und geändert. Jetzt liegt der Entwurf der „Vision Südwestfalen 2030“ vor.

Südwestfalen. Intensiv wurde in den vergangenen Wochen diskutiert, an Texten und Ideen gefeilt, Inhalte modifiziert, gekürzt, ergänzt und geändert. Jetzt liegt der Entwurf der „Vision Südwestfalen 2030“ vor. Nun heißt es lesen und nachdenken: Bis einschließlich 20. November 2016  kann jeder Interessierte zum Entwurf Feedback einreichen. Die entstehende Vision soll als gemeinsame Leitplanke zur Zukunftsgestaltung für Vereine, Orte, Kreise, Unternehmen und Institutionen dienen.

Wie will Südwestfalen sich weiterentwickeln? Die Vision gibt dazu Orientierung anhand von drei formulierten Zielstellungen: 1. Südwestfalen ist im Jahr 2030 bundesweit bekannt für ein kooperatives Miteinander bei der Zukunftsgestaltung. 2. Südwestfalen ist die stärkste Region des industriellen Mittelstands in Deutschland und 3. Südwestfalen ist der Inbegriff für gutes Leben, Arbeiten und Erholen.

Im Detail zeigt das Visionspapier dann auf mehreren Seiten auf: Wie kann Südwestfalen die eigenen Stärken angesichts der großen, aktuellen Herausforderungen nutzen? Wie erreicht die Region die globalen Nachhaltigkeitsziele in Wirtschaft, Politik, Gesellschaft und Umwelt?  „Die ‚Vision Südwestfalen 2030’ versteht sich als dynamischer Kompass für all diese Fragen“, erklärt der Geschäftsführer der Südwestfalen Agentur GmbH, Hubertus Winterberg. „Sie ist im Dialog mit vielen Verantwortlichen aus Politik, Wirtschaft, Ehrenamt und Bürgerschaft entstanden und soll uns als Region als echter Kompass dienen. Denn wer seine Ziele nicht kennt, wird auch sicher niemals seine Ziele erreichen.“

Digitalisierung als roter Faden

Und stehen die Ziele fest, bleibt das „Wie?“ zu klären. Ein beispielhafter Maßnahmenkatalog ist ebenfalls Bestandteil der  ‚Vision Südwestfalen 2030’.  Einen roten Faden bildet dabei das Thema Digitalisierung, das für die industriestarke und ländliche Region Südwestfalen enorme Chancen bietet. Ob Gesundheitsversorgung, Mobilität, neue Geschäftsmodelle oder neue Arbeitsbedingungen: Südwestfalen möchte klar zeigen, wie man diese Chancen klug nutzt. Flankiert wird diese Haltung mit konsequenten Überlegungen zur  Nachhaltigkeit und – im Sinne der südwestfälischen „Alles echt!“-Idee – zur Authentizität aller Ansätze. Aus den Begriffen digital, nachhaltig, authentisch entsteht somit: Die „Südwestfalen-DNA“, die alle Zukunftsprojekte bis 2030 prägen soll.

Die "Version 1.0" der Vision wird der Aufsichtsrat der Südwestfalen Agentur GmbH in seiner nächsten Sitzung am 22. November auf den Weg bringen. In diese Fassung können alle Anregungen eingearbeitet werden, die bis zum 20. November unter info@suedwestfalen.com bei der Südwestfalen Agentur eingegangen sind. Aber auch später noch können gerne und jederzeit Ideen, Ergänzungen oder sonstiges Feedback eingereicht werden. Schließlich soll die Vision ein "lebender" Prozess sein, der auf die jeweiligen Anforderungen, Bedürfnisse und Bedingungen der Menschen in Südwestfalen Rücksicht nimmt. 

Download des Entwurfs (Langversion)
Download des Entwurfs (Kurzverseion)

(Redaktion)


 


 

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