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Reisemängel

Darüber ärgern sich die Deutschen im Urlaub

Ein dreckiges Badezimmer, ein versperrter Blick aus dem Fenster oder Ungeziefer im Zimmer - was regt die deutschen Urlauber auf? Antworten gibt nun eine forsa-Umfrage im Auftrag von der ADVOCARD Rechtsschutzversicherung AG.

Haare im Waschbecken oder unfreundliches Hotelpersonal - wer in den Urlaub fährt, kann viele böse Überraschungen erleben. Im Schnitt gehen die Deutschen zweimal pro Jahr auf Reisen und haben dabei nicht immer eine unbeschwerte Zeit. Aufreger Nummer eins ist ein schmutziges Badezimmer. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen forsa-Umfrage unter 2001 Personen. So haben in den ver- gangenen zwölf Monaten zwei Drittel (64 Prozent) der Bundesbürger eine Reise unternommen und immerhin neun Prozent von ihnen sind gar viermal oder öfter unterwegs gewesen. Die Er- wartungen an einen Traumurlaub wurden häufig nicht erfüllt: Immerhin jeder achte Deutsche (13 Prozent) hatte auf seinen Reisen Mängel zu beklagen.

Die Top 10-Reisemängel der Deutschen

Laut forsa wird im Urlaub vor allem Folgendes bemängelt (Mehrfachnennungen waren möglich):

  1. Schmutziges Badezimmer (31 Prozent insgesamt; 37 Prozent
    weiblich, 26 Prozent männlich)
  2. Nicht genug Auswahl beim Frühstück bzw. bei den Mahlzeiten im
    Hotel (29 Prozent)
  3.  Schmuddelige Bettwäsche (24 Prozent; 28 Prozent weiblich, 20
    Prozent männlich)
  4. Unfreundliches Hotel-Personal (21 Prozent)
  5. Kein schöner Blick aus dem Fenster (20 Prozent)
  6. Bau- und Straßenlärm (19 Prozent; 22 Prozent männlich, 15
    Prozent weiblich)
  7. Lärmbelästigung durch andere Gäste (19 Prozent)
  8. Überfüllte Erholungsbereiche, z.B. am Pool oder Strand (14
    Prozent; 17 Prozent männlich, 12 Prozent weiblich)
  9. Verspätung bei gebuchter Anreise mit Bus, Bahn oder Flugzeug
    (13 Prozent)
  10. Ungeziefer im Zimmer (10 Prozent).

Doch Ärger muss nicht sein. ADVOCARD empfiehlt ein richtiges Vorgehen bei Reisemängeln.

Tipp 1: Mängel richtig anzeigen

Ist beispielsweise das Hotelzimmer nicht sauber oder treten andere Mängel auf, sollten Urlauber ihren Reiseleiter vor Ort unverzüglich über die Probleme informieren. Sollte dieser am Urlaubsort oder per Telefon nicht erreichbar sein, ist der Reiseveranstalter in Deutschland zuständig. "Lassen Sie sich am besten schriftlich bestätigen, dass er von den Problemen in Kenntnis gesetzt wurde", rät Anja-Mareen Decker, Leiterin der ADVOCARD Rechtsabteilung. "Dazu empfehlen wir Betroffenen, die Mängel immer durch entsprechende Fotos zu dokumentieren. Am besten sollte man auch die Namen und Adres- sen von Mitreisenden notieren, die später die vorgefundenen Zustände be- zeugen können", ergänzt die Rechtsexpertin.


 


 

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