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Ressourceneneffizienz

EFA-Regionalbüro Erfolgsgeschichte

Viele Unternehmen haben von Beratung zu effizientem Material- und Energieeinsatz profitiert

Kreis Soest (kso.2016.09.26.402.wfg). Bereits sechs Jahre arbeitet das für den HSK, den Märkischen Kreis und den Kreis Soest zuständige Regionalbüro Werl der Effizienz-Agentur NRW (EFA). Die Einrichtung im Technologiezentrum KonWerl war 2010 von Ex-NRW-Umweltminister Uhlenberg und Landrätin Irrgang eingeweiht worden. „Das war der Startschuss für eine Erfolgsgeschichte“, ziehen EFA-Projektkoordinator Ekkehard Wiechel, Ulrich Häken, Aufsichtsratschef der wfg Wirtschaftsförderung Kreis Soest, und wfg-Geschäftsführer Volker Ruff Bilanz.

Die im Auftrag des NRW-Umweltministeriums tätige Efffizienz-Agentur NRW hat die wirtschaftliche Steigerung der Ressourceneneffizienz in produzierenden Unternehmen zum Ziel. Der Kreis Soest und die wfg hatten sich gemeinsam mit zahlreiche Institutionen in der Region für die Einrichtung des neuen Regionalbüros eingesetzt und arbeiten seitdem eng mit der EFA zusammen. „Der direkte  Ansprechpartner für Unternehmen zu allen Fragen des effizienten Material- und Energieeinsatzes hat sich bewährt“, sind Ulrich Häken und Volker Ruff überzeugt. Diplom-Ingenieur Ekkehard Wiechel kann diese Einschätzung mit beindruckenden Zahlen belegen. Die Effizienz-Agentur NRW hat seit Gründung des Regionalbüros in Werl im Kreis Soest Investitionen in Höhe von 30,8 Mio. begleitet. 8,7 Mio. Euro an Zuschüssen aus öffentlichen Förderprogrammen wurden in diesem Zusammenhang generiert. Die Unternehmen sparen durch die jeweils vorgeschlagenen Maßnahmen jährlich 10,3 Mio. Euro ein. Die jährliche Materialeinsparung beträgt 1.215 Tonnen und es werden 13,5 Gigawattstunden Strom weniger benötigt. Als positiver Umwelteffekt werden so pro Jahr 17.162 Tonnen weniger CO2 ausgestoßen.

Zahlreiche erfolgreiche Projekte gehen auf gemeinsamer Unternehmensbesuche der EFA und der wfg zurück. „Nach der Durchführung von Projekten in Unternehmen besteht weiterhin regelmäßiger Austausch, denn viele Betriebe schätzen es, wenn die Finanzierungsexperten der EFA die Investitionen auf mögliche Ressourceneinsparungen im Produktionsprozess als auch die Fördermöglichkeiten analysieren“, berichtet EFA-Projektkoordinator Ekkehard Wiechel. Die Bandbreite der Themen reiche von Instandhaltung und Investitionsplanung über Materialeinsparung, Ausschussreduzierung und CO2-Bilanzierung  bis hin zur Produktentwicklung sowie der Planung von komplett neuen Produktionsabläufen.

Seit 2016 wird das EFA-Regionalbüro durch Frederik Pöschel verstärkt. Als Förderlotse und zentraler Ansprechpartner steht bei der wfg Artjom Hahn für Unternehmen im Kreis Soest für ein gemeinsames Gespräch mit den EFA-Experten zur Verfügung. „Produzierende Unternehmen und Handwerksbetriebe, die die Ressourceneffizienz-Beratung der EFA nutzen wollen, können vom Beratungsprogramm Ressourceneffizienz des NRW-Umweltministeriums profitieren. 50 Prozent der förderfähigen Beratungskosten werden dabei bezuschusst“, empfiehlt Artjom Hahn.

(Redaktion)


 


 

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