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Zukunftsworkshop „Gender & Diversity“: Flexible Arbeitszeiten gewünscht

Um die Wünsche von Berufsstartern ging es in einem Zukunftsworkshop des Programms „Mehr Frauen in Führungspositionen – Regionale Bündnisse für Chancengleichheit“. Ergebnis: Junge Leute wünschen sich flexible Arbeitszeiten.

Kreis Unna. (PK) Um die Wünsche von Berufsstartern ging es in einem Zukunftsworkshop des Programms „Mehr Frauen in Führungspositionen – Regionale Bündnisse für Chancengleichheit“. Ergebnis: Junge Leute wünschen sich flexible Arbeitszeiten.

Laut Fachkräftemonitor NRW werden im Jahr 2020 in Dortmund, Hamm und dem Kreis Unna rund 18.000 Fachkräfte fehlen. „Auf Dauer haben also nur die Unternehmen eine wirtschaftliche Überlebenschance, die junge Leute erreichen und erfolgreich umwerben“, sagt Sengül Ersan, Gleichstellungsbeauftragte des Kreises Unna und Referentin des Landrats.

Wie Firmen dieses Ziel erreichen können, war die Fragestellung des Zukunftsworkshops, an dem rund 100 Auszubildende teilnahmen. Die Koordinatorinnen des Programms „Mehr Frauen in Führungspositionen“ beim Kreis Unna, in der Wirtschaftsförderungsgesellschaft für den Kreis Unna und aus den beteiligten Unternehmen hatten die Veranstaltung bei der Firma GEA Farm Technologies in Bönen organisiert.

Dass Berufsstarter besonders großen Wert auf eine gute Work-Life-Balance legen, zeichnete sich rasch ab. „Den jungen Menschen ist Geld nicht so wichtig wie ausreichend Zeit für Familie und Freizeit“, fasst Sengül Ersan zusammen. Neben flexiblen Arbeitszeitmodellen wünschen sie sich vor allem immer neue Herausforderungen,  kontinuierliche Weiterqualifizierung, breite Mitgestaltungs-Möglichkeiten und ein gutes Arbeitsklima.

Die Ergebnisse des Workshops werden den am Programm für mehr Frauen in Führungspositionen beteiligten Unternehmen zur Verfügung gestellt.

Hintergrund:

Als einziger Kreis in Nordrhein-Westfalen nimmt der Kreis Unna am Bundesprogramm „Mehr Frauen in Führungspositionen – Regionale Bündnisse für Chancengleichheit“ teil. Von Unternehmerseite mit dabei sind insgesamt zehn Firmen: GEA Farm Technologies GmbH (Bönen), GSW Gemeinschaftsstadtwerke Kamen – Bönen – Bergkamen, Katharinenhospital (Unna),  Rhenus Assets & Service (Holzwickede), Unnaer Kreis-Bau- und Siedlungsgesellschaft (UKBS), Ringhotel Katharinen Hof (Unna), Aurubis (Lünen), Sparkasse Fröndenberg, Thermo-Sensor GmbH (Bönen) und Stadtwerke Schwerte.

Gefördert werden die Bündnisse vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Projektträgerin ist die Europäische Akademie für Frauen in Politik und Wirtschaft (EAF) Berlin. Ziel des Projektes ist es, den Frauenanteil in Führungspositionen und damit die Attraktivität des Wirtschaftsstandortes Kreis Unna durch Gründung von Bündnissen zwischen privatwirtschaftlichen und öffentlichen Unternehmen verbessern.

(Redaktion)


 


 

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