Historische Spurensuche
Stadtführung - Menden im Mittelalter
Südwestfalen. Vom Obersten Tor zur Mühle und zum Schloss Stadtführer Antonius Fricke wird sich eineinhalb Stunden lang auf eine historische Spurensuche vom „Obersten Tor“ über den Wall zur Mühle, zur Mühlenpforte und zum früheren Standort des „Schlosses“ begeben.

Der Treffpunkt ist wie gewohnt um 16 Uhr an der Geschichtssäule neben dem Stadtbrunnen im Zentrum der Altstadt von Menden vor dem Heimatmuseum. Die Führung erfolgt durch den Stadtführer und Bodendenkmalpfleger Antonius Fricke.
Das Bild der Altstadt von Menden ist im Mittelalter grundlegend geprägt worden. Davon kann sich jeder beim Blick auf das mit viel Einsatz erstellte Stadtmodell im Eingangsbereich des Rathauses überzeugen.
Am Samstag, dem 16. April findet unter dem Gesichtspunkt „Menden im Mittelalter“ eine öffentliche Stadtführung in der Reihe „Menden entdecken“ des Museums für Stadt- und Kulturgeschichte statt. Stadtführer Antonius Fricke wird sich eineinhalb Stunden lang auf eine historische Spurensuche vom „Obersten Tor“ über den Wall zur Mühle, zur Mühlenpforte und zum früheren Standort des „Schlosses“ begeben.
Das „Oberste Tor“, eines der drei mittelalterlichen Stadttore Mendens, ist wie die beiden anderen Tore vor rund zweihundert Jahren abgebrochen worden. Erst mit Hilfe von aufwändigen stadtarchäologischen Grabungen ließen sich vielleicht deren genaue Standorte und Grundrisse bestimmen. Entlang des früher vorgelagerten Walles, des Wassergrabens und der Stadtmauer standen zwischen dem südlichen „Obersten Tor“ und der „Mendener Mühle“ drei Stadttürme, der „Pulver- oder Udingturm“, der „Fillerturm“ und die „Menkenwacht“.
Die vor den Stadtmauern gelegene „Mendener Mühle“ in der Nähe des Mühlentores bildet mit dem Blick über den Teich hinweg auf die Überreste des früheren kurfürstlich-landesherrlichen Schlosses den Abschlusspunkt dieser historischen Spurensuche, die ganz wesentlich die unermüdliche Forschungsarbeit des bekannten Heimatfreundes und früheren Bodendenkmalpflegers Heinz Hammerschmidt berücksichtigt.
Durch die Urkundenverluste bei den Mendener Stadtbränden ist der Bestand an weit in die Geschichte Mendens zurückreichenden Dokumenten bedauerlich gering, deswegen sind die baulichen Zeugnisse der Geschichte umso wichtiger.
Der Treffpunkt ist wie gewohnt um 16 Uhr an der Geschichtssäule neben dem Stadtbrunnen im Zentrum der Altstadt von Menden vor dem Heimatmuseum. Die Führung erfolgt durch den Stadtführer und Bodendenkmalpfleger Antonius Fricke. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die Kosten betragen zwei Euro für Erwachsene und einen Euro für Kinder.
(Redaktion)
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