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Steuerhinterziehung

Staatsanwältin Lichtinghagen soll Liechtenstein-Verfahren abgeben

(ddp-nrw). Die durch das Steuerstrafverfahren des früheren Postchefs Klaus Zumwinkel bundesweit bekannt gewordene Bochumer Staatsanwältin Margrit Lichtinghagen soll die Zuständigkeit für die Liechtenstein-Verfahren verlieren. Laut einem Bericht der in München erscheinenden «Süddeutschen Zeitung» (Freitagausgabe) will die Leitung der Bochumer Staatsanwaltschaft die Strafverfolgerin aus der Schwerpunktabteilung Wirtschaft abziehen. Sie soll in einer anderen Abteilung der Staatsanwaltschaft arbeiten und keine Steuer-Fälle mehr erledigen.

rund für den geplanten Wechsel seien interne Auseinandersetzungen über die Arbeit der Ermittlerin. Der Leiter der Behörde soll Lichtinghagen in einem Gespräch vorgeworfen haben, sie habe sich gegenüber der Amtsleitung «hinterhältig» verhalten. Der Zeitung zufolge wird die Amtsleitung bei ihrem Vorgehen von dem Hammer Generalstaatsanwalt Manfred Proyer unterstützt. Nordrhein-Westfalens Justizministerin Roswitha Müller-Piepenkötter (CDU) hingegen sei - derzeit zumindest noch - gegen einen Wechsel der Staatsanwältin.

Im Zusammenhang mit millionenschweren Steuerhinterziehungen über das Fürstentum Liechtenstein ermittelt die Bochumer Staatsanwaltschaft gegen rund 900 Personen, darunter Zumwinkel. Der frühere Postchef muss sich am 22. und 26. Januar vor dem Landgericht Bochum verantworten.

(Redaktion)


 


 

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