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städtetouristische Formate

2. Nacht der Lichtkunst im östlichen Ruhrgebiet für urbana Award 2017 nominiert

Gesucht wurden neue Formen touristischer Dienstleistungen und Angebote.

Kreisstadt Unna. Projektideen für innovative städtetouristische Formate im Ruhrgebiet gesucht, so lautete die Ausschreibung. Die Ruhr Tourismus GmbH rief zusammen mit Tourismus NRW alle Kreativen der Metropole Ruhr dazu auf, sich für den ersten #urbanana-Award zu bewerben. Bis zum 16. Oktober 2017 konnten sich Unternehmungen der Kreativwirtschaft mit einem Bezug zu Nordrhein-Westfalen um einen der sechs mit 4000 Euro dotierten Preise bewerben. Gesucht wurden neue Formen touristischer Dienstleistungen und Angebote, insbesondere im Bereich Kreativtourismus, innovative stadttouristische Informationsangebote und neue Formen der Zusammenarbeit von Kreativwirtschaft und Tourismuswirtschaft im Städtetourismus in NRW.

Der Preis wird im Rahmen des EU-geförderten Projekts „NRW als Destination für Urban Lifestyle und Szene“, kurz #urbanana, vergeben und unterstützt unkonventionelle städte- und kreativtouristische Projekte. Gesucht wurden also originelle Ideen, die das Ruhrgebiet auf neuartige Art und besondere Weise erlebbar machen. NRW-Wirtschaftsminister Prof. Dr. Pinkwart unterstützt dieses Vorhaben des Tourismusverbandes und seiner Partner.

Sechzig verrückte, wunderbare und spezielle Bewerbungen wurden für den mit 4.000 € dotierten #urbanana-Award nominiert und ergeben zusammen ein aufregendes Porträt kreativer Gastfreundschaft in Köln, in Düsseldorf, im Ruhrgebiet und in den Großstädten ganz Nordrhein-Westfalens. Darunter die 2. Nacht der Lichtkunst des Netzwerkprojektes HELLWEG – ein LICHTWEG.
Die „2. Nacht der Lichtkunst“ am Samstag, den 25. November 2017, stellt die Lichtkunstinstallationen der Hellweg-Region zum zweiten Mal in den Mittelpunkt einer Aktions-Nacht. In dieser Nacht stehen die Lichtlandmarken, illuminierten Industriedenkmäler und Werke der Lichtkunst des östlichen Ruhrgebiets erneut im Fokus.

Das Städte-Netzwerk HELLWEG – ein LICHTWEG präsentiert die 43 Lichtkunstwerke zum zweiten Mal in gebündelter Form, so dass in Ahlen, Bergkamen, Bönen, Fröndenberg, Hamm, Lippstadt, Lünen, Schwerte, Soest und Unna ein umfangreiches Programm rund um die örtlichen Lichtkunstwerke im öffentlichen Raum angeboten wird. Neben den fachkundigen Führungen zu den einzelnen Lichtkunstwerken hat das Publikum auch die Möglichkeit, selbst auf abendliche „Entdeckungstour“ zu gehen und am umfangreichen Spielortprogramm teilzunehmen.

Unter anderem gibt es Lichtzeichnungen, Bootstouren und Konzerte zum Thema Wasser an der Marina Rünthe, die Begehung des Förderturms und Kreativaktionen für die Kleinen in Bönen, Licht- und Klangkunst verbindende Performances und Konzerte in Lippstadt, Skulpturenführungen in Schwerte, Künstlergespräche in Lippstadt, Soest und Unna, eine Dämmerungsführung in den „Skyspace“ Third Breath 2005/2009 von James Turrell oder die Sonderausstellung „¡BRIGHT!“ im Zentrum für Internationale Lichtkunst Unna e.V. zu erleben. Fröndenberg wird die Fassade des Rathauses von Patrick Lemke in buntes Licht tauchen; Lünen zeigt seine Lichtkunstwerke per geführter Tour, das Kunstmuseum Ahlen führt unter dem Thema „Schwarz und Weiß, überall ist Licht und Dunkel“ durch die Ausstellung von Fritz Klemm und zeigt Lichtkunstwerke im Außenbereich des Museums, Hamm zeigt seine Lichtkunst unter dem Thema „Brücken im Licht“ und Soest präsentiert neben seinen Kunstwerken den Bonner Künstler Dr. Christoph Dahlhausen, der seine raumgreifende Licht-Skulptur „Stabilizing Light“ (2017) im Raum Schroth des Museums Wilhelm Morgner geschaffen hat. Eigens für die Nacht der Lichtkunst hat Philipp Geist, derzeit einer der gefragtesten und erfolgreichsten Lichtkünstler weltweit, eine Video-Mapping-Installation für Unna entwickelt. Er erweckt mit seinen spektakulären Installationen urbane Architektur zu neuem Leben.

Ein Highlight sind sicherlich auch wieder die acht Lichtreisen, die verschiedene Städte miteinander verbinden, so dass die Installationen zweier oder mehrerer Städte unter fachkundiger Leitung per Bus „erfahren“ werden können. Eine Lichtreise für Familien bringt den jungen Besuchern (6-12 Jahre) die Lichtkunst auf spielerische Art näher.

Nützliche Wegweiser für alle, die sich unabhängig von einer geführten Lichtreise auf den Weg zu den Lichtkunstwerken der Hellweg-Region machen, sind die App „HELLWEG – ein LICHTWEG –Lichtkunst in NRW“ oder die Website www.hellweg-ein-lichtweg.de. Noch gibt es Tickets für die verschiedenen Lichtreisen oder Spielortprogramme der einzelnen Städte, also unbedingt weitersagen!

(Redaktion)


 


 

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