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Zeichnungen des Expressionismus

Öffentliche Führung durch die Morgner-Ausstellung in der Städtischen Galerie Iserlohn

Zu einer öffentlichen Führung durch die Ausstellung “Ich und die anderen - Wilhelm Morgner. Zeichnungen des Expressionismus” lädt die Städtische Galerie Iserlohn, Theodor-Heuss-Ring 24, alle Interessierten am kommenden Donnerstag, 1. April, um 15.00 Uhr herzlich ein.

Iserlohn. Zu einer öffentlichen Führung durch die Ausstellung “Ich und die anderen - Wilhelm Morgner. Zeichnungen des Expressionismus” lädt die Städtische Galerie Iserlohn, Theodor-Heuss-Ring 24, alle Interessierten am kommenden Donnerstag, 1. April, um 15.00 Uhr herzlich ein.

Wilhelm Morgner (1891 - 1917) wächst in gutbürgerlichen Verhältnissen im westfälischen Soest auf. Der Vater, ein ehemaliger Militärmusiker, stirbt früh, die Mutter hätte ihren Sohn gerne als Pfarrer gesehen. Doch Morgner hat andere Pläne: ermutigt durch die Fürsprache Otto Modersohns, ebenfalls gebürtiger Soester und Mitbegründer der Malerkolonie Worpswede, tritt er 1908 in die private Kunstschule Georg Tapperts in Worpswede ein. Dort hält es ihn nur kurz, bereits wenige Monate später ist er wieder in Soest. 1910 ist er zu Studienzwecken in Berlin, durch Tappert kommt es zu ersten Ausstellungsbeteiligungen.

1912 gerät er durch Franz Marc in den Umkreis des “Blauen Reiters”, im Sommer ist er mit einem Werk auf der berühmten “Sonderbund”-Ausstellung in Köln vertreten.

Morgner befindet sich auf dem Höhepunkt seiner künstlerischen Laufbahn, als ein Ereignis sie jäh beenden sollte: 1913 erfolgt seine Einberufung zum Militär. Sein Dienst als Einjährig-Freiwilliger fällt zusammen mit dem Ausbruch des Ersten Weltkrieges. Im August 1917 stirbt Wilhelm Morgner sechsundzwanzigjährig bei dem Versuch, sich der Gefangennahme durch englische Soldaten zu widersetzen.

Die Ausstellung will mehr als nur den Künstler Morgner vorstellen. Ausgehend von seinem zeichnerischen Werk, von dem zahlreiche Blätter in diesem Zusammenhang erstmals ausgestellt bzw. publiziert werden, soll Morgner vor dem Hintergrund seiner Zeit als Person beleuchtet werden. Wichtige Stationen seines Lebens und Wirkens werden in einen erweiterten, historischen Kontext gestellt.

Die Ausstellung in der Städtischen Galerie Iserlohn ist noch bis zum 11. April zu sehen.
Weitere Informationen gibt es unter www.galerie-iserlohn.de.

(Redaktion)


 


 

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