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Erfahrungsaustausch

„Runder Tisch Umweltschutz“ traf sich auf der Landesgartenschau

Jedes Unternehmen habe ungenutzte Potenziale für eine deutliche Steigerung der betrieblichen Energieeffizienz. Unzureichende Informationen, zu lange Amortisationszeiten, Zeitmangel sowie fehlendes Kapital seien die wesentlichen Gründe, warum gerade kleine und mittlere Unternehmen diese Möglichkeiten nicht nutzen.

Märkischer Kreis. (pmk). Zu seiner Frühjahrssitzung traf sich der „Runde Tisch Umweltschutz“ unter Leitung der Kreisdirektorin Babara Dienstel-Kümper auf dem Gelände der Landesgartenschau (LGS) in Hemer. Die regelmäßigen Sitzungen dienen dem Erfahrungsaustausch zwischen den beteiligten Institutionen aus Wirtschaft, Handwerk, Handel, Gastgewerbe, Verbraucherschutz und Verwaltung. Bernhard Oberle von der Verbraucherzentrale (VZ) in Iserlohn nutzte die Gelegenheit und informierte vor Ort über das „Grüne Klassenzimmer“. Der Grundgedanke sei es, Kindern und Jugendlichen die Themen Umwelt, Nachhaltigkeit und Sozialkompetenz zu vermitteln. Die VZ beteiligt sich an dem Bildungsangebot u. a. mit dem Themenbereich Klima- und Ressourcenschutz. So bieten die Iserlohner Verbraucherschützer in Zusammenarbeit mit dem Biokoch Gerald Brunnert einen Kurs an, in dem die Teilnehmerinnen und Teilnehmer eine „klimafreundliche Mahlzeit“ zubereiten können. „Unsere Treffen tragen Früchte“, so die Kreisdirektorin erfreut, da nicht zuletzt über den Arbeitskreis der Kontakt zwischen Biokoch und VZ zustande gekommen ist.

Früchte tragen soll auch das Projekt für Klimaschutz, Energieeffizienz und Innovation, das von Stefan vom Schemm, Energieexperte der Südwestfälischen Industrie- und Handelskammer (SIHK), vorgestellt wurde. Jedes Unternehmen habe ungenutzte Potenziale für eine deutliche Steigerung der betrieblichen Energieeffizienz. Unzureichende Informationen, zu lange Amortisationszeiten, Zeitmangel sowie fehlendes Kapital seien die wesentlichen Gründe, warum gerade kleine und mittlere Unternehmen diese Möglichkeiten nicht nutzen. Die Kammeroffensive werde durch persönliche Gespräche vor Ort, Informationsveranstaltungen und Weiterbildungsangebote die Betriebe unterstützen, so vom Schemm im Arbeitskreis.

Im abschließenden Rundgang über das Gartenschaugelände besuchte der „Runde Tisch Umweltschutz“ u. a. auch den Pavillon der Industriekultur. Den Blick auf die Geschichte der Industrie in Südwestfalen inszeniert der Verein WasserEisenLand, das Netzwerk aus regionalen Partnern von Technikmuseen, Denkmalsbetreibern, Heimatvereinen, Kommunen und Wirtschaftsorganisationen, darunter auch die SIHK. Dr. Wolfgang Willmann, Geschäftsführer von WasserEisenLand und Arbeitskreismitglied der ersten Stunde, stellte das wirtschaftshistorische Informationsangebot vor.

Hintergrund:
Der „Runde Tisch Umweltschutz “ tagt zweimal im Jahr unter der Leitung der Kreisdirektorin. Bereits seit Februar 1994 treffen sich regelmäßig die Geschäftsführer der Südwestfälischen Industrie- und Handelskammer, des Hotel- und Gaststättenverbandes, des Einzelhandelsverbandes, der Kreishandwerkerschaft, der Gesellschaft für Wirtschaftsförderung MK, des Instituts für Entsorgung und Umwelttechnik, Vertreter der Verbraucherzentrale NRW sowie der Kreisverwaltung, um Maßnahmen und Aktivitäten im Bereich Umweltschutz aufeinander abzustimmen und bei Bedarf zu bündeln.

Fragen zum „Runden Tisch Umwelt“ beantwortet Guido Bartsch vom Fachdienst 45 - Abfallwirtschaft, Bodenschutz und Wasserbau - des Märkischen Kreises unter der Tel.: 02351/966-6371 im Lüdenscheider Kreishaus.

(Redaktion)


 


 

Babara Dienstel-Kümper
Bernhard Oberle
Gerald Brunnert
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Bereich Umweltschutz
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