Sie sind hier: Startseite Südwestfalen Aktuell News
Weitere Artikel
Stimmung machen - gegen Depression

Sebastian Burger macht auf seiner Mood-Tour Halt in Siegen

Auf einem Tandem radelte er mit blinden Menschen von Bremen bis Singapur und mit Gehörlosen durch Südamerika. Nun ist er schon seit Juni auf der „Mood-Tour“ kreuz und quer durch Deutschland unterwegs

Sebastian Burger ist ein Abenteurer. Mit seinem Fahrrad eroberte der 32-jährige Bremer bereits die halbe Welt: so fuhr er von Frankfurt am Main nach Peking und mit dem Tandem durch Südamerika. Auf einem Tandem radelte er mit blinden Menschen von Bremen bis Singapur und mit Gehörlosen durch Südamerika. 

Nun ist er schon seit Juni auf der „Mood-Tour“ kreuz und quer durch Deutschland unterwegs. Mit von der Partie auf der 4500 km langen Strecke sind dieses Mal Menschen, die von Depressionen betroffen sind. 

Am Donnerstag, 6. September, kommt Sebastian Burger mit seiner Gruppe dabei auch gegen 19:00 Uhr in die Bahnhofstraße (Fußgängerzone) nach Siegen. Die aktuelle Tour ist eine Kampagne zur Antistigmatisierung des Themas Depression. 

Etwa vier Millionen Bundesbürger jeden Alters leiden an einer Depression. Burgers Kampagne zeigt auch auf, dass nicht nur eine medizinische Behandlung, sondern auch Bewegung an frischer Luft oft gegen das Dunkle einer Depression helfen kann.

Das Bündnis gegen Depression Olpe-Siegen-Wittgenstein unterstützt die Aktion durch einen Infostand ab 12:00 Uhr in der Bahnhofstraße in Siegen. Ein Vertreter des ADFC und weitere Teilnehmer werden bereits um 14:00 Uhr vom Bahnhof Siegen mit dem Fahrrad nach Betzdorf fahren, um die Gruppe um Sebastian Burger dort in Empfang zu nehmen und um 16:30 Uhr auf ihrer Feierabendtour nach Siegen zu begleiten.

Dort werden sie unter anderem von Vertretern des Bündnisses gegen 19:00 Uhr am Infostand in der Siegener Bahnhofstraße erwartet. Interessierte, die gerne noch mitradeln wollen, sind herzlich willkommen. Wer mag, kann auch von Siegen mit dem Zug nach Betzdorf fahren und dann mit dem Fahrrad gemeinsam nach Siegen zurück.

Sebastian Burger möchte mit seiner Antistigmatisierungskampagne einen normalen Umgang mit der Erkrankung vorleben und gegen das Stigma vorgehen. Ziel ist es, Menschen für den Umgang mit der Erkrankung sensibler zu machen. Außerdem möchte er leicht bis mittelschwer von Depressionen betroffenen Menschen den Sport in der Natur ans Herz legen.

Dies, so sagt Burger, sei ein nützliches Werkzeug, denn die Bewegung fördere zumindest in dem Moment die Gemütslage. Daher heißt die Radaktion auch „Mood-Tour“, also „Stimmungstour“. Die Strecke durch Deutschland auf dem Tandem umfasst insgesamt 4500 km, täglich werden rund 55 km zurückgelegt. Die Mannschaft, die aus Depressiven und Begleitern besteht, wird alle zwei Woche ausgewechselt. Unterwegs wird im Zelt geschlafen und das Essen wird auf einem Kocher zubereitet.

(Redaktion)


 


 

Sebastian Burger
Menschen
Depression
Bündnisses
Burger
Antistigmatisierung
Vertreter
Mood-Tour

Passende Artikel suchen

Finden Sie weitere Artikel zum Thema "Sebastian Burger" - jetzt Suche starten:

Kommentar abgeben

Bei einer Antwort möchte ich per E-Mail benachrichtigt werden

 
 

 

Entdecken Sie business-on.de: