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Regionale 2013

Vier Meilensteine für Südwestfalen

Die Sterne-Wertungen stellen bei der Regionale 2013 den Fortschritt eines Projektes dar: Mit dem ersten Stern ist die innovative Projektidee in den Prozess aufgenommen. Für einen zweiten Stern muss das Projekt weiter ausgearbeitet werden, ehe mit Stern Nummer drei grünes Licht für die Umsetzung gegeben wird.

  1. Meschede baut Henne-Boulevard
  2. Siegen macht sich auf „zu neuen Ufern“
  3. Anwenderzentrum Formenbau entsteht in Lüdenscheid
  4. Aufzug zur Burg Altena wird Realität

Olpe/Südwestfalen, 15. Dezember 2010. Mit den „Branchenkompetenzen Südwestfalen“ wurde im Frühjahr das erste Projekt der Regionale 2013 in die Tat umgesetzt. Jetzt folgen vier weitere Meilensteine für die Südwestfalen-Regionale.

[email protected] - eine Hochschulstadt im Fluss“, „Wir holen die Burg ans Lenneufer“, „Siegen – Zu neuen Ufern“ und „Anwenderzentrum Formenbau Südwestfalen – MOLDCENTER_SWF“: Mit den neuen 3-Sterne-Projekten stehen der Region Südwestfalen spektakuläre Entwicklungen bevor. Bei den Vorhaben in Meschede, Altena und Siegen handelt es sich um städtebauliche Maßnahmen. 

Siegen wird durch die Freilegung der Sieg ebenso lebenswerter und attraktiver wie Meschede durch die Freilegung der Henne. Beide Flüsse sollen in den Innenstädten zu zentralen Treffpunkten und Orten des Verweilens werden. „Ich gehe davon aus, dass in Siegen ab Frühjahr 2014 die ersten Passanten über die Uferpromenade an der neugestalteten Sieg flanieren können“, sagte Siegens Bürgermeister Steffen Mues.

Auch in Altena gab es heute Grund zum Jubel. Das Projekt „Wir holen die Burg ans Lenneufer“ kann umgesetzt werden. Ein unterirdischer Erlebnisaufzug wird die Burg Altena künftig mit der Innenstadt verbinden. Profitieren sollen nicht nur in ihrer Mobilität eingeschränkte Personen, sondern auch – durch die bessere Anbindung – der Einzelhandel der Innenstadt. „Sehr viele Menschen freuen sich auf dieses Projekt. Wir wollen den Edutainment-Aufzug zur Burg im Frühjahr 2013 in Betrieb nehmen,“ erklärte Dr. Andreas Hollstein, Bürgermeister der Stadt Altena.

In Lüdenscheid entsteht das Anwenderzentrum Formenbau – eine Forschungs- und Entwicklungsstation für Unternehmen des Werkzeug- und Formenbaus. Unternehmen können die Räumlichkeiten und bestes Equipment mieten sowie auf das Wissen von Experten vor Ort zurückgreifen. Anders als die Projekte in Siegen, Altena und Meschede, die bereits zuvor zwei Sterne besaßen, wurde das Anwenderzentrum von einem auf drei Sterne aufgewertet. „Das Projekt war hervorragend ausgearbeitet, die Finanzierung geklärt und es gab keine offenen Fragen mehr“, erklärt Dirk Glaser, Geschäftsführer der Südwestfalen Agentur.

Die Sterne-Wertungen stellen bei der Regionale 2013 den Fortschritt eines Projektes dar: Mit dem ersten Stern ist die innovative Projektidee in den Prozess aufgenommen. Für einen zweiten Stern muss das Projekt weiter ausgearbeitet werden, ehe mit Stern Nummer drei grünes Licht für die Umsetzung gegeben wird.

Zufrieden zeigte sich Dr. Karl Schneider, Landrat des Hochsauerlandkreises und derzeit Aufsichtsratsvorsitzender der Südwestfalen Agentur, nach Ende der Ausschuss-Sitzung in Olpe.

„Heute sind vier Meilensteine für Südwestfalen und die Regionale gelegt worden. Den neuen 3-Sterne-Projekten liegen außergewöhnliche Ideen zu Grunde. Sie bieten große Chancen für die Kommunen und natürlich für die gesamte Region“, sagt Dr. Schneider. Insgesamt ist für die vier 3-Sterne-Projekte eine Investitionssumme von 31 Millionen Euro veranschlagt. 

Die Projektträger können dabei dank der REGIONALE 2013 auf Fördermöglichkeiten des Landes, des Bundes und der EU zurückgreifen. Ein Eigenanteil ist jedoch in jedem Fall zu leisten.

Zwei neue Projekte wurden zudem in den Regionale-Prozess aufgenommen. Hinter „Sport bewegt Südwestfalen“ stehen die fünf Kreissportbünde der Region. Sie möchten die Vereine Südwestfalens fit machen für die Zukunft und Konzepte erarbeiten, wie der Sport zum Beispiel mit den Herausforderungen des demographischen Wandels umgehen kann. Durch das Projekt „NaturSchauPlatz Werler Wald“ soll der Stadtwald in Werl wieder für Bewohner und Besucher erlebbar werden. Weite Teile sind Sperrgebiet, da Flächen bis in die 80er Jahre als Militärstützpunkt genutzt wurden und die Gebäude mittlerweile einsturzgefährdet sind.

Von einem auf zwei Sterne wurden die Projekte „Oben an der Volme“ und „Märkte in Südwestfalen – Miteinander Handeln“ aufgewertet. 

(Redaktion)


 


 

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