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Teilzeitberufsausbildung

Vier Ausbildungsstellen in Teilzeit gesucht

Landesprogramm TEP: Maßnahme der INI ermöglicht Stellenantritt

Kreis Soest (kso.2016.07.07.285.-rn). Das Landesprogramm „Teilzeitberufsausbildung – Einstieg begleiten – Perspektiven öffnen“ (TEP) fördert die Vereinbarkeit von Berufsausbildung und Kindererziehung, aber auch Pflege. Ein TEP-Projekt der INI in Lippstadt bereitet auf eine Ausbildung in Teilzeit vor. Ursula Rode-Schäffer, Regionalagentur Hellweg-Hochsauerland, und Ulrike Varnholt, Jobcenter Arbeit Hellweg Aktiv (AHA), erfuhren bei einem Informationsbesuch, dass vier von acht Teilnehmerinnen noch keine Ausbildungsstelle haben.

Vor diesem Hintergrund suchen Birgit Osdiek, Stefanie Rüther und Anne Otte, bei der INI verantwortlich für das TEP-Projekt, das Frauen in vier bis sechs Monaten auf eine Ausbildung in Teilzeit (mindestens 25 Wochenstunden) vorbereitet, zurzeit für ihre Teilnehmerinnen noch weitere Stellen. Auf deren Wunschliste stehen Ausbildungsplätze in Teilzeit als Drogistin, Einzelhandelskauffrau, Zahnmedizinische Fachangestellte, Kauffrau für Büromanagement, Chemielaborantin, Medientechnikerin/Mediengestalterin, Fachlageristin, Tischlerin oder Druckerin. Bei ihrem weiteren Weg werden die Frauen nicht alleine gelassen. An die Qualifizierung im Projekt schließt sich noch eine bis zu achtmonatige Phase an, in der die Frauen bei den ersten Schritten in der Ausbildung begleitet werden. Und auch die Unternehmen werden in dieser Zeit bei Fragen zur Ausbildung unterstützt.

Ulrike Varnholt, beim Jobcenter Beauftragte für Chancengleichheit SGB II, war aktiv eingebunden bei der Auswahl der Teilnehmerinnen. Es können aber auch diejenigen, die keine Leistungen vom Jobcenter oder der Agentur für Arbeit erhalten, zum Beispiel „klassische“ Berufsrückkehrende ohne Anspruch auf Arbeitslosengeld I oder II, teilnehmen.  Auch im Jahr 2017 unterstützt das Landesprogramm TEP – mitfinanziert mit Mitteln des Europäischen Sozialfonds – wieder Menschen mit Familienverantwortung (Eltern, Pflegende), die noch keine Ausbildung (abgeschlossen) haben. Sie erhalten bei der Suche nach einem betrieblichen Ausbildungsplatz in Teilzeit Unterstützung und Hilfestellung, um Familie und Ausbildung zu vereinbaren.

Weitere Informationen bei der Geschäftsführerin der Regionalagentur Hellweg-Hochsauerland, Ursula Rode-Schäffer, Telefon 02921/303499, und unter www.r-h-h.de. Stellenangebote von interessierten Arbeitgebern nimmt Anne Otte von der INI, Telefon 02941/752123, entgegen.

(Redaktion)


 


 

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