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Tipps vom TÜV

So macht Feuerwerk Neujahrs-Laune

Prosit Neujahr! Gelegentlich hat der heitere Übergang auch Schattenseiten: Unfälle und Verletzungen trüben die Partylaune. Der TÜV Rheinland gibt Tipps fürs unbeschwerte Feiern.

An keinem anderen Tag im Jahr sind Feuerwehr und Rettungsdienste so häufig gefragt wie an Silvester. Oftmals ist die Ursache für Brände und Unfälle die fahrlässige Verwendung von Feuerwerkskörpern, nicht selten in Kombination mit Alkohol. Diese Gefahren lassen sich durch den richtigen Umgang mit Feuerwerkskörpern jedoch vermeiden. "Wichtig ist es beim Feuerwerk vor allem einen klaren Kopf zu bewahren und die Gebrauchsanweisung genau zu beachten", so Rainer Weiskirchen, Fachmann für Produktsicherheit bei TÜV Rheinland.

In Deutschland sind nur Feuerwerksprodukte zulässig, die von unabhängigen Prüfinstituten - wie beispielsweise TÜV Rheinland - getestet wurden. Diese sind am CE-Zeichen in Kombination mit einer Kennnummer auszumachen.

Prüfnummer für Böller und Raketen

Für den Handel in Deutschland freigegebene Böller und Raketen verfügen zusätzlich über eine von der Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM) verliehene Identifikationsnummer. "Feuerwerk, das mit F1 oder F2 gekennzeichnet ist, darf ab 12 beziehungsweise 18 Jahren verwendet werden. Mit F3 und F4 gekennzeichnete Produkte dürfen nur von Pyro-Profis erworben und gezündet werden, auch an Silvester", so Weiskirchen. 

Feuerwerkskörper sollten nur aus sicheren Quellen, wie Super- oder Baumärkten und Warenhäusern, bezogen werden.

Wer keine Brände riskieren will, sollte die Gebrauchsanweisung des Herstellers genau beachten und Türen und Fenster in jedem Fall geschlossen halten. Raketen sind ausschließlich im Freien und niemals aus der Hand heraus zu zünden. Wichtig ist es frühzeitig sämtliche brennbare Elemente von Balkonen und Terrassen zu räumen.

Finger weg von Blindgängern!

Nicht explodierte Feuerwerkskörper dürfen auf keinen Fall ein zweites Mal angezündet werden. Außerdem sollte stets ein ausreichender Sicherheitsabstand zu Personen, Autos und Bäumen bewahrt werden.

An bestimmten Örtlichkeiten wie vor Kirchen, Krankenhäusern, Kindern- oder Altersheimen, ist das Zünden grundsätzlich untersagt. Gemeinden und Städte bieten auf ihrer Internetpräsenz Bekanntmachungen zu örtlichen Verboten an.

(Redaktion)


 


 

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