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Tourismus

Erstmals über 26 Millionen Übernachtungen in Westfalen-Lippe

Erfolgreiches Jahr für westfälisch-lippischen Tourismus / Alle Regionen verzeichnen Wachstum / Stadtführungen sowie Zoos und Tierparks sind die Zugpferde in der Freizeitwirtschaft

Münster. Für die westfälisch-lippische Tourismusbranche war 2017 ein gutes Jahr. Die Übernachtungszahlen legten um 910.000 gegenüber dem Vorjahr zu – das entspricht einem Plus von 3,6 Prozent – und übertrafen erstmals die Marke von 26 Millionen (26.232.271). Damit lag Westfalen-Lippe über dem Bundestrend (+2,7 Prozent), blieb allerdings leicht hinter den Ergebnissen aus Nordrhein-Westfalen (+3,9 Prozent) zurück. Das geht aus dem heute veröffentlichten Infobrief zum Sparkassen-Tourismusbarometer hervor, das der Sparkassenverband Westfalen-Lippe herausgibt.

Übernachtungen

Das Sauerland legte bei den Übernachtungen am stärksten zu, verzeichnete ein Plus von 353.000 Übernachtungen auf 7.861.966 (+4,7 Prozent). Die Zahl der Übernachtungen von Touristen aus dem Ausland (+5,4 Prozent) legte im dritten Jahr in Folge zu. Platz zwei in der Rangliste der Zuwächse bei Übernachtungen belegen zwei Regionen: Das Ruhrgebiet und das Münsterland. Das Ruhrgebiet legte um 233.000 (+3,6 Prozent) auf 6.694.443 Übernachtungen zu. Wachstumstreiber war der Inlandstourismus mit einem Zuwachs von 3,8 Prozent. Das Münsterland profitierte stark von einem Nachfragezuwachs nach Ferienwohnungen und Campingplätzen und verzeichnete 4.000.494 Übernachtungen – das sind 139.000 mehr als im Vorjahr (+3,6 Prozent).

Der Teutoburger Wald legte ebenfalls zu (+2,6 Prozent / +174.000) und kam auf 6.866.807 Übernachtungen. Die Mittelgebirgsregion Siegen-Wittgenstein verzeichnete 808.561 Übernachtungen. Das entspricht einem Plus von 1,4 Prozent (+11.000). Erstmals verbuchten die Hotels in der Region mehr Übernachtungen als die Vorsorge- /Rehakliniken und setzten damit ihren Wachstumstrend fort.

Stimmungsumfrage

Das Stimmungshoch der westfälisch-lippischen Tourismusbranche hält weiter an:
Bei der jährlichen Online-Stimmungsumfrage zeigten sich 82 Prozent der westfälischlippischen Touristiker mit der Entwicklung zufrieden oder sogar sehr zufrieden.

Freizeitwirtschaft

Die Besucherzahlen in der Freizeitwirtschaft, die das Sparkassen-Tourismusbarometer Westfalen-Lippe im Rahmen einer exklusiven Marktbeobachtung erfasst, bewegten sich im Jahr 2017 knapp auf Vorjahresniveau(-0,5 Prozent).Das beste Ergebnis erreichten die Stadtführungen: Sie legten nochmals um 4,5 Prozent zu und erreichten das höchste Niveau der letzten sechs Jahre. Sonderführungen wie im Rahmen der „Skulptur Projekte Münster 2017“ hatten daran ihren Anteil. 

Ebenfalls großer Beliebtheit erfreuten sich Zoos und Tierparks mit einem Zuwachs von 2,2 Prozent. Besonders positiv fiel die Entwicklung der Besucherzahlen in den ersten vier Monaten des Jahres aus. Das durchwachsene Wetter im Sommer verhinderte eine noch bessere Entwicklung. Die Freizeit- und Erlebniseinrichtungen machten ihrem Namen alle Ehre. Die Entwicklung in den einzelnen Monaten glich einer Achterbahnfahrt. Zuwächse und Rückgänge standen im ständigen Wechsel – am Ende lagen sie bei einem Plus von 0,5 Prozent. Nach Rekordzuwächsen im Vorjahr ging die Nachfrage bei den Museen und Ausstellungen um -3,1 Prozent zurück. Dank neuer Sonderausstellungen und Veranstaltungen einzelner Häuser konnte das extrem hohe Niveau des Vorjahres aber nahezu gehalten werden. 

Die Besucherzahlen bei Erlebnisbädern und Thermen gingen leicht um -1,5 Prozent zurück. Ebenso rückläufig war die Nachfrage bei Burgen und Schlössern (-4,7 Prozent) und den Landschaftsattraktionen (-2,4 Prozent). 

(Redaktion)


 


 

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