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Überbrückungshilfe

Weitere Überbrückungshilfen für Klein- und Mittelständische Unternehmen

Auch Solo-Selbstständige und Freiberufler können ab sofort Anträge stellen.

Hemers Erster Beigeordneter und Baudezernent Christian Schweitzer sowie Wirtschaftsförderer Felix Mohri begrüßen, dass das Konjunkturprogramm der Großen Koalition, welches u.a. 24,6 Milliarden Euro für kleine und mittelständische Unternehmen bereitstellt und unterstützen die Hemeraner Wirtschaft gerne bei der Antragsstellung.

„Diese Unternehmen sind von der Corona-Krise stark betroffen. Die Wirtschaftsförderung der Stadt Hemer bietet daher Unterstützung an, damit Hemeraner Unternehmen einen Überblick über die Hilfeleistungen erhalten“, so Schweitzer. Aufgelegt wurde das Programm zur Sicherung der Existenz von kleinen und mittelständischen Unternehmen für coronabedingten Umsatzausfall.
Das Volumen des Programms wird laut Mitteilung des Bundesfinanzministeriums auf 24,6 Milliarden Euro festgelegt. Die Überbrückungshilfe wird für die Monate Juni bis August gewährt. Die Überbrückungshilfe gilt branchenübergreifend, wobei den Besonderheiten der besonders betroffenen Branchen wie Hotel- und Gaststättengewerbe, Caterer, Kneipen, Clubs und Bars, als Sozialunternehmen geführte Übernachtungsstätten wie Jugendherbergen, Schullandheime, Träger von Jugendeinrichtungen des internationalen Jugendaustauschs, Einrichtungen der Behindertenhilfe, Reisebüros, Profisportvereinen der unteren Ligen, Schaustellern, Unternehmen der Veranstaltungslogistik sowie Unternehmen im Bereich um Messeveranstaltungen angemessen Rechnung zu tragen ist.

Antragsberechtigt sind Unternehmen, deren Umsätze Corona-bedingt in April und Mai 2020 um mindestens 60 Prozent gegenüber April und Mai 2019 rückgängig gewesen sind und deren Umsatzrückgänge in den Monaten Juni bis August 2020 um mindestens 50 Prozent fortdauern. Dann können die Unternehmen ihre fixen Betriebskosten ersetzt bekommen.

Wie viel zu erhalten ist, hängt vom Umsatzverlust ab. Bei mehr als 70 Prozent Umsatzverlust werden 80 Prozent der Fixkosten ersetzt. Bei 50 bis 70 Prozent Ausfall wird die Hälfte ersetzt bei 40 bis 50 Prozent Umsatzausfall werden 40 Prozent der Betriebskosten übernommen. Die Förderung ist auf maximal 3.000 Euro pro Monat für Unternehmen mit bis zu fünf Beschäftigten, 5.000 Euro bis zehn Beschäftigte und 50.000 Euro pro Monat für größere Betriebe gedeckelt. Der maximale Erstattungsbetrag beträgt 150.000 Euro für drei Monate. Bei Unternehmen bis zu fünf Beschäftigten soll der Erstattungsbetrag 9.000 Euro, bei Unternehmen bis zehn Beschäftigten 15.000 Euro nur in begründeten Ausnahmefällen übersteigen. Geltend gemachte Umsatzrückgänge und fixe Betriebskosten sind durch einen Steuerberater oder Wirtschaftsprüfer in geeigneter Weise zu prüfen und zu bestätigen. Überzahlungen sind zu erstatten.
Anders als bei der Soforthilfe können die Überbrückungshilfen nur Steuerberater, Wirtschaftsprüfer oder vereidigte Buchprüfer beantragen. Dafür müssen sie sich auf dem bundesweiten Onlineportal (https://www.wirtschaft.nrw/ueberbrueckungshilfe) registrieren und können ab sofort die Anträge stellen. Die Kosten für die Steuerberater können als Betriebskosten angegeben werden. Die Antragsfristen enden jeweils spätestens am 31.8.2020 und die Auszahlungsfristen am 30.11.2020.

Um Solo-Selbstständige zu unterstützen, hat das Land NRW die Überbrückungshilfe Plus ins Leben gerufen. Während der Bund die Überbrückungshilfen ausschließlich für Betriebskosten vorgesehen hat, erlaubt die Landesregierung auch, daraus den Lebensunterhalt zu bestreiten. NRW gewährt den Betroffenen dafür 1.000 Euro im Monat zusätzlich und stellt für die „Überbrückungshilfe Plus“ 300 Millionen Euro bereit. So soll vom Land sichergestellt werden, dass auch Solo-Selbstständigen und Freiberuflern geholfen werde. Auch die „Überbrückungshilfe Plus“ muss durch die Steuerberater über das bundesweite Portal beantragt werden (https://www.wirtschaft.nrw/ueberbrueckungshilfe).

Das Land NRW hat Hotliune für Rückfragen unter Tel. 0211/7956-4996 eingerichtet.

Kontakt zu Wirtschaftsförderer Felix Mohri können Unternehmen unter Tel. 02372/551-236 oder [email protected] aufnehmen.

(Redaktion)


 


 

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