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Feuer, Wasser, Eisen und Luft

Feuer & Wasser - Live in den Fabrikskes "Luise heizt ein" am 26. Juni in Balve

Die viele Jahrhunderte alte metallgewerbliche Tradition Südwestfalens wird in den so genannten “Fabrikskes” deutlich. Nirgendwo in Deutschland findet sich eine so große Dichte dieser kleinen Produktionsstätten. Der Festivalverbund „Feuer & Wasser – Live in den Fabrikskes“ der großen Technikmuseen in der Region wurde daher mit dem Ziel gegründet herausragende Technikdenkmäler in der Region mit noch mehr Leben zu erfüllen.

Die drei Veranstalter des Festivalverbunds „Feuer&Wasser – Live in den Fabrikskes“ haben in Iserlohn ihre diesjährigen Programme vorgestellt. In diesem Jahr beteiligen sich das LWL-Freilichtmuseum Hagen mit der „Langen Nacht der Hagener Museen“ im Rahmen von Ruhr 2010 am 23. Juli. Im Programm sind bei Dämmerung und Nacht viele Aktionen, Taschenlampenführungen, Musik, kulinarischen Genüsse, Open-Air-Theater „Märchen aus 1001 Nacht“ vom Theater Wundertüte mit dem Kulturzentrum Lichtburg und vieles andere mehr; die historische Fabrikanlage Maste-Barendorf in Iserlohn mit „Draht Saiten Akt“, dem 4. Barendorfer Klassik-Fest am 19. September. Das Erfolgsrezept, 30 Konzerte in vier Stunden, wird weitergeführt. Die außergewöhnliche Konzeption findet in Zusammenarbeit mit dem Musiker Thomas Kirchhoff statt; die Luisenhütte Balve-Wocklum, Märkischer Kreis, mit „Luise heizt ein“ am 26. Juni von 14 bis 24 Uhr. Im Wechselspiel der Elemente begeistert diesmal unter anderem HELMNOT THEATER die Besucher.

Die viele Jahrhunderte alte metallgewerbliche Tradition Südwestfalens wird in den so genannten “Fabrikskes” deutlich. Nirgendwo in Deutschland findet sich eine so große Dichte dieser kleinen Produktionsstätten. Der Festivalverbund „Feuer & Wasser – Live in den Fabrikskes“ der großen Technikmuseen in der Region wurde daher mit dem Ziel gegründet herausragende Technikdenkmäler in der Region mit noch mehr Leben zu erfüllen. Die Veranstaltungsreihe wird vom Land Nordrhein-Westfalen im Rahmen der Regionalen Kulturpolitik der Kulturregion Südwestfalen gefördert.

„Luise heizt ein“ am Samstag, 26. Juni 2010, von 14 bis 24. Uhr Am Rande des sauerländischen Naturparks Homert sind die geschichtlichen Wurzeln der Hüttentechnologie des benachbarten Ruhrgebiets erlebbar. In Balve-Wocklum, mitten in einem unberührten Paradies für Wanderer und Nordic-Walker, ist eine mit Wasserkraft und Holzkohle betriebene Hochofenanlage erhalten geblieben. Einzigartig für Deutschland kann hier ein komplettes Hüttenensemble mit Eisengießerei und Umfeld besichtigt werden. 2004 wurde die Luisenhütte zum Denkmal von nationaler Bedeutung erklärt.
Das moderne, interaktive Museum in der Luisenhütte wurde 2006 eröffnet. Seitdem veranstaltet der Fachdienst Kultur des Märkischen Kreises an der Luisenhütte jährlich das Festival „LUISE heizt ein“.
Die Veranstaltung „LUISE heizt ein“ hat ihren Schwerpunkt in der künstlerischen Darstellung der Luisenhütte und ihrer damaligen Betriebszeit umgebenden Elemente - Feuer, Wasser, Eisen und Luft. Erstmalig an nur einem Tag wird das Festival in diesem Jahr wieder etwas ganz Besonderes bieten. Das HELMNOT THEATER aus Lichtenstein begeistert durch seine sagenhaften Inszenierungen. Die poetische, moderne und bisweilen surreale Bildersprache von HELMNOT begeistert das Publikum auf besondere Weise. Am 26. Juni werden phantastische Wesen die Landschaft rund um die Luisenhütte erobern und die elementaren Bausteine des Lebens darstellen.

„Windriders“ stellen das Element Feuer dar. Tänzerinnen mit eigens dafür entwickelten Hochleistungswindmaschinen kreieren mit bis zum zwölf Meter langen, vertikal aufsteigenden Tüchern fantastische Himmelsbilder. Die Choreographie von HELMNOT verspricht phantastische und spektakuläre Aufführungen, in deren Mittelpunkt sich die Luisenhütte befindet. Abgerundet wird das Programm mit Mitmachaktionen der Museumpädagogik. Zusätzlich werden bis in die Nacht Führungen durch die Luisenhütte angeboten.

Der Eintritt zum Festival, in die Luisenhütte sowie in das Museum für Vor- und Frühgeschichte der Stadt Balve ist frei.

(Redaktion)


 


 

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