„Die Tugend will nicht immer passen“
Wilhelm Busch -was er reimte und wie er lebte-
Südwestfalen. Die Busch-Texte und die Swing-Musik sind aufeinander abgestimmt und verbinden sich zu einem kurzweiligen Kleinkunst-Programm. So können wir zum Schluss mit Wilhelm Busch sagen: „Du weißt Bescheid, ich weiß Bescheid, und allen macht’s Vergnügen.“

DOWN-TOWN-THREE begleiten Peter Bochynek im Rahmen seines „Wilhelm Busch“-Abends und geben dem Ganzen die musikalische Note. Zwischendurch stellen die erfahrenen Musiker des Trios mit Werner Geck am Klavier, Leonard Jones am Kontrabass sowie Hans G. Laaks am Schlagzeug mit viel Geschmack und professionellem Können bekannte Melodien aus der Swing-Ära vor.
„Die Tugend will nicht immer passen“
Wilhelm Busch -was er reimte und wie er lebte-
Ein literarisch-musikalisches Programm am 2. März im Jüberger Musikclub
Wilhelm Busch wurde durch „Max und Moritz“ und andere Bildgeschichten beliebt, berühmt und letztendlich auch reich. Er war ein Meister der prägnanten Zeichnung und der pointierten Sätze, mit denen er aufdeckte, was er an menschlichen Unarten und Schwächen beobachtete.
Aber er war nicht nur Schöpfer dieses „Papiertheaters“, sondern auch Verfasser von Gedichten, die ohne Illustration auskommen. Busch lässt schmunzeln, lachen und nachdenklich werden – auch über die Menschen selbst. Das ist wahrscheinlich der Grund, weshalb er uns heute noch immer in seinen Bann zieht. Nicht umsonst wird er fast genau so oft zitiert wie Goethe oder die Bibel.
Der ehemalige Schauspielschüler und Deutschlehrer Peter Bochynek widmet Wilhelm Busch gemeinsam mit dem Jazz-Trio DOWN-TOWN-THREE im Freitag, dem 02. März ab 20:00 Uhr (Einlass: 19:00 Uhr) im Jüberger Musikclub am Sauerlandpark in Hemer ein gemeinsames Programm.
Peter Bochynek rezitiert nuancenreich eine Auswahl aus der Fülle von Buschs Kleinkunstwerken. Unter anderem aus den Sammlungen „Kritik des Herzens“ und „Zu guter Letzt“, in denen Busch sich zu vielen Lebensbereichen wie Liebe, Ehe, Erziehung, Kunst und Sinn des Lebens äußert – manchmal mit weisem Humor, oft auch witzig-satirisch oder ironisch-skeptisch. Und all das wird verbunden mit biografischen Notizen und Informationen über Busch selbst. So kann der Zuhörer Neues erfahren und vielleicht Bekanntes wiederentdecken. Bochynek selbst, hat allein und mit seinem Partner Werner Geck bereits in vielen unterschiedlichen Programmen bei Auftritten in der Region brilliert.
DOWN-TOWN-THREE begleiten Peter Bochynek im Rahmen seines „Wilhelm Busch“-Abends und geben dem Ganzen die musikalische Note. Zwischendurch stellen die erfahrenen Musiker des Trios mit Werner Geck am Klavier, Leonard Jones am Kontrabass sowie Hans G. Laaks am Schlagzeug mit viel Geschmack und professionellem Können bekannte Melodien aus der Swing-Ära vor. Diese Epoche wird mit Recht als die glorreiche Zeit des Jazz bezeichnet. Damals war der Jazz die Tanzmusik der amerikanischen und später der europäischen Jugend schlechthin. Songs von George Gershwin und Cole Porter gehören ebenso zum Repertoire der DOWN-TOWN-THREE wie Kompositionen von Duke Ellington, Fats Waller und anderen „Großen“ der Jazzgeschichte.
Die Busch-Texte und die Swing-Musik sind aufeinander abgestimmt und verbinden sich zu einem kurzweiligen Kleinkunst-Programm. So können wir zum Schluss mit Wilhelm Busch sagen: „Du weißt Bescheid, ich weiß Bescheid, und allen macht’s Vergnügen.“
Tickets für das Programm von Peter Bochynek gibt es im Ticketshop des Sauerlandparks Hemer zum Preis von 10,90 €. Besitzer der Dauerkarte XXL sparen beim Kartenkauf zwei Euro, zahlen 8,90 €.
(Redaktion)
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