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Wirtschaft und Politik im Dialog: Stadt Olsberg zu Gast bei Oventrop

Wirtschaft und Politik im Dialog: Rat und Leitungskräfte der Stadtverwaltung Olsberg waren jetzt beim heimischen Armaturen-Spezialisten Oventrop zu Gast.

Olsberg. Wirtschaft und Politik im Dialog: Rat und Leitungskräfte der Stadtverwaltung Olsberg waren jetzt beim heimischen Armaturen-Spezialisten Oventrop zu Gast. Dort informierten sie sich über Arbeit und Produktion des Unternehmens, das zu den führenden europäischen Herstellern von Armaturen, Reglern und Systemen für die Haustechnik gehört, aber auch über die Herausforderungen, die für die Zukunft gesehen werden.

In einer Werksbesichtigung informierten die Führungskräfte des Unternehmens um die beiden Geschäftsführer Georg Rump und Jochen Fähnrich die Besucher über Produkte und Produktionsabläufe bei Oventrop. Überrascht zeigten sich die Stadtvertreter über die Breite des Produktspektrums: Über 5.000 Artikel vertreibt das Unternehmen weltweit. 50 Prozent des Umsatzes werden dabei im Inland erzielt. „Keiner hat so ein breites Produktspektrum wie wir“, erläutert Georg Rump.

Gleichzeitig produziert Oventrop das Standard-Heizkörperventil in einer Stückzahl von rund 10.000 Exemplaren pro Tag. Bei solch großen Produktionszahlen setzt Oventrop auf Automatenfertigung; bei kleinen Serien mit Sonderprodukten ist dagegen Handarbeit gefragt: „Der Mensch ist immer noch flexibler als der Automat.“

Jochen Fähnrich lobte den konstruktiven Dialog mit der Stadt Olsberg: „Das Verhältnis unseres Unternehmens zur Stadtverwaltung ist sehr gut.“ Für die eigenen Belange finde man stets ein offenes Ohr - „dafür möchten wir uns herzlich bedanken.“

Einen leidenschaftlichen Appell richtete Jochen Fähnrich an die Kommunalpolitiker, die heimische Region auch künftig attraktiv zu halten. Die FH Südwestfalen in Meschede sei ein Pfund, mit dem man wuchern könne, um qualifizierten Nachwuchs zu gewinnen. Auch für die Stadt Olsberg selbst sei eine Weiterentwicklung wichtig, um künftig attraktiv für Bürgerinnen und Bürger, aber auch für neue Fachkräfte bleiben zu können. Eine Ansicht, mit der er bei Bürgermeister Wolfgang Fischer auf offene Ohren stieß: „Wir wollen mit unserem Zentrenkonzept durchstarten.“ Wichtig seien aber auch notwendige Fördermittel - „allein ist es für eine Kommune nicht zu stemmen.“ Die Projekte des Zentrenkonzeptes seien Mosaiksteine, die Schritt für Schritt zusammengesetzt würden: „Vieles wird nicht auf einmal passieren.“

Ausdrücklich dankte das Stadtoberhaupt der Firma Oventrop für den offenen Dialog sowie die Unterstützung von Projekten insbesondere im schulischen sowie im kulturellen Bereich: „Es tut uns gut, Sie an unserer Seite zu wissen.“

(Redaktion)


 


 

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