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Studienergebnisse zu den genutzten Bezahlverfahren im Interaktiven Handel

„Der Kauf auf Rechnung hat für die deutschen Verbraucher im Interaktiven Handel nach wie vor eine große Bedeutung. Insbesondere die jüngere Generation nutzt dieses Bezahlverfahren immer mehr, denn auch sie wollen sich die bestellte Ware erst ansehen, bevor sie diese bezahlen. Online- und Versandhändlern empfehlen wir daher, nicht auf das Angebot dieser wichtigen Zahlart zu verzichten“, sagt Siebo Woydt, Geschäftsführer von Boniversum.

Aktuelle Studienergebnisse zu den genutzten Bezahlverfahren im Interaktiven Handel 

Der Bundesverband des Deutschen Versandhandels e.V. (bvh) und die Creditreform Boniversum GmbH (Boniversum) stellen die Ergebnisse einer im Winter 2013/2014 zum vierten Mal gemeinsam durchgeführten Verbraucherbefragung zum Themenfeld genutzte Bezahlverfahren im Interaktiven Handel, d.h. multichannel Online- und Versandhandel, vor. Die Ergebnisse basieren auf einer bundesweiten repräsentativen Online-Umfrage bei Personen zwischen 18 und 69 Jahren.

Elektronische Bezahlsysteme werden am stärksten genutzt

Die elektronischen Bezahlsysteme konnten ihre Position gegenüber dem Vorjahr festigen. Sie nehmen einen Anteil von 40 Prozent ein. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum ergibt sich dennoch ein minimaler Nutzungsverlust (Vorjahr: 41 Prozent).

Der Kauf auf Rechnung liegt weiter auf dem zweiten Platz der am häufigsten genutzen Bezahlarten. 29 Prozent der Verbraucher bezahlen ihre im Internet bestellte Ware am liebsten erst nach der Zustellung. Der Kauf auf Rechnung legt im Vergleich zum Vorjahr wieder um zwei Prozent (Vorjahr: 27 Prozent) zu. Dies verdeutlicht die Relevanz dieser Bezahlmethode für die deutschen Verbraucher. 

bvh-Hauptgeschäftsführer Christoph Wenk-Fischer bewertet die aktuelle Entwicklung folgendermaßen: „Die aktuellen Zahlen belegen verschiedene Entwicklungen im Interaktiven Handel. Einerseits ist besonders der Kauf auf Rechnung weiterhin von großer Bedeutung für den Kaufabschluss des Kunden, aber auch die elektronischen Bezahlsysteme haben sich in den vergangenen Jahren sehr gut etabliert. Die Verbraucher schätzen besonders das unkomplizierte, sichere und schnelle Bezahlen über die modernen Dienstleister.“

Die Bezahlung per Kreditkarte musste im Vergleich zum Vorjahr ein leichtes Minus hinnehmen. Sie hat aktuell einen Anteil von 10 Prozent (Vorjahr: 11 Prozent). Auch das Lastschriftverfahren hat mit einem Anteil von 9 Prozent gegenüber dem Vorjahr um vier Prozentpunkte verloren (Vorjahr: 13 Prozent).

Männer und Frauen nutzen moderne Bezahlsysteme nahezu gleich stark

Männer und Frauen nutzen mittlerweile die modernen Bezahlsysteme nahezu gleich häufig. So liegt der Nutzeranteil der Männer bei 41 Prozent. Die Frauen weisen einen Anteil von 40 Prozent auf.

Die Kreditkarte wird von Männern (14 Prozent) mehr als doppelt so häufig genutzt wie von Frauen (6 Prozent). Frauen hingegen bevorzugen weiterhin den Kauf auf Rechnung (37 Prozent). Männer nutzen den Rechnungskauf deutlich seltener (21 Prozent).

Nutzungspräferenzen der jüngeren Generation und der älteren Verbraucher

Der Trend, der schon in den Studienergebnissen des Vorjahres abzulesen war, wird durch die aktuellen Werte noch einmal bestätigt: Die Nutzungspräferenzen von jüngeren und älteren Verbrauchern beim Einkauf im Interaktiven Handel bei den genutzten Bezahlverfahren haben sich nahezu angeglichen. Die jüngeren Einkäufer (bis 39 Jahre) liegen in der Nutzung der elektronischen Bezahlsysteme (39 Prozent) sogar mit zwei Prozentpunkten hinter den Verbrauchern ab 40 Jahren (41 Prozent). 

Interessant ist, dass der Kauf auf Rechnung besonders bei den jüngeren Verbrauchern mit 26 Prozent Nutzung deutlich zunimmt (Vorjahr: 21 Prozent). Bei den älteren Verbrauchern verliert diese Bezahlmethode mit 30 Prozent Nutzung leicht (Vorjahr: 31 Prozent).

„Der Kauf auf Rechnung hat für die deutschen Verbraucher im Interaktiven Handel nach wie vor eine große Bedeutung. Insbesondere die jüngere Generation nutzt dieses Bezahlverfahren immer mehr, denn auch sie wollen sich die bestellte Ware erst ansehen, bevor sie diese bezahlen. Online- und Versandhändlern empfehlen wir daher, nicht auf das Angebot dieser wichtigen Zahlart zu verzichten“, sagt Siebo Woydt, Geschäftsführer von Boniversum.

Den ausführlichen Bericht und Tabellenband gibt es auch unter www.boniversum.de/umfragen

Über Boniversum:

„Wissen schafft Fairplay. Das ist unsere Maxime für eine faire Geschäftsbeziehung zwischen Unternehmen und Konsumenten.“

Als Bonität swerk gibt die Creditreform Boniversum GmbH (Boniversum) Antworten zur Bonität von Konsumenten. Gegründet wurde das Unternehmen mit Sitz in Neuss 1997 und ist eine 100%ige Tochter der Creditreform Gruppe. Die Bonitätsdaten von Boniversum schützen Unternehmen vor Zahlungsausfällen bei der Vergabe von Geld-, Waren- oder Leistungskrediten an Konsumenten. Zusätzlich bietet Boniversum Services direkt für Privatpersonen an. Registrierte Konsumenten können ihre vollständige Selbstauskunft jederzeit online ansehen, an Dritte versenden und sich über Änderungen in den Daten ihrer Selbstauskunft per E-Mail informieren lassen. Als dritte Säule informiert Boniversum mit ihrem Konsumentenportal kostenlos und werbefrei über die Themen Auskunft, Bonitätsprüfung und Datenschutz.

(Redaktion)


 


 

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