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Suzuki Swift GTi schlägt den Golf GTI

Nein nein, wir machen hier keinen Automobil-Vergleichstest. Vielmehr richten oder besser lenken wir die Blicke auf die Fusionen in der Automobilindustrie – von denen es etliche gibt. Da ehelichen mal eben Ford und Mazda, um den Fiesta (Ford) sowie den Mazda 121 auf die gleiche Plattform zu stellen. Was beiden Unternehmen deutliche Kostenvorteile bringt, und zwar im gesamten Produktionsprozess von der Entwicklung bis zu dem Zeitpunkt, wo das erste Auto vom Band rollt.

Auch der Volkswagenkonzern schiebt seine Komponenten fleißig hin und her, ein baugleiches Motörchen tut dann seine Dienste bei den Konzernpartnern Audi, Seat und Skoda. Zum japanischen Hersteller Suzuki gab es früher gleichfalls mal enge Kontakte.

Die Liaison allerdings ist erkaltet, hatte es Suzuki doch gewagt, einen Kleinwagen vom Modell Swift und dem angehängten Kürzel GTi auf den Markt z bringen. GTI – das ist VW pur, das gehört vor allem zum Golf und signalisiert, hier kommen sportlich ausgerichtete Fahrzeuge mit Benzineinspritzung.

VW als Inhaberin der Marke GTI zog gegen das von Suzuki verwendete „Swift GTi“ vor Gericht – und bekam von den Richtern am Europäischen Gerichtshof einen herben Dämpfer. Die argumentierten, dass zwischen beiden Bezeichnungen keine Gefahr der Verwechslung bestehe.

Damit geht ein Prozess in die nächste Runde, der schon seit Jahren geführt wird. Das Harmonisierungsamt für den Binnenmarkt entschied seinerzeit bereits für Suzuki und gegen VW. Und eines ist klar – gemeinsame Komponenten für den Automobilbau wird es von VW und Suzuki nicht mehr geben.

(FN)


 


 

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