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  • 28.06.2012, 10:52 Uhr
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Finanzen

Tagesgeld-Anbieter vergleichen

Ein Tagesgeldkonto bietet nicht nur hohe Flexibilität, sondern auch satte Zinsgewinne. Doch das Zinsniveau in Europa ist aktuell niedrig. Die Zinsen sind in den vergangenen Monaten nach unten gegangen. Aus diesem Grund sollten Anleger bei der Suche nach guten Zinsen die Angebote von kleinen oder unbekannten Banken nicht ignorieren. Solche Institute bieten oftmals weitaus bessere Konditionen als große Banken. Das Geld ist dort durch die staatliche Einlagensicherung genauso versichert wie bei großen, bekannten Banken.

Zahlreiche Banken bieten derzeit mehr als zwei Prozent Zinsen auf Einlagen auf Tagesgeldkonten. Für das Tagesgeld der VW-Bank gibt es für Neukunden aktuell 2,3 Prozent Zinsen bis zu einer Summe von 50.000 Euro. Mit diesem Zinssatz liegen die Anleger über der Inflationsrate und verbuchen somit Gewinn . Dem Statistischen Bundesamt zufolge lag die Inflationsrate im Monat Mai bei 1,9 Prozent. Für Einlagen bis 1.000 Euro gibt es derzeit durchschnittlich zwischen 1,60 und 2,49 Prozent Zinsen. Einlagen ab 10.000 Euro werden mit bis zu 2,51 Prozent Zinsen belohnt.

Das Tagesgeldranking von biallo.de zeigt, dass derzeit 28 Banken die Inflationsrate übertreffen. Doch das Angebot gilt oftmals nur für Neukunden oder für Anlagesummen über 10.000 Euro. Das Angebot der niederländischen Direktbank Moneyou kommt derzeit ohne Einschränkungen aus: Sowohl Neu- las auch Bestandskunden erhalten ab dem ersten Euro 2,45 Prozent Zinsen. Im Zinsvergleich belegt es derzeit den ersten Platz (Stand: 22.06.2012). Platz zwei teilen sich die Bank of Scotland und Cortal Consors BNP Paribas, gefolgt von der Audi Bank sowie der Volkswagen Bank. Das Angebot von Cortal Consors gilt zwar nur für Neukunden, dafür ist eine Zinsgarantie über 12 Monate inklusive.

Teilweise große Renditeunterschiede

Der Zinsvergleich im Internet zeigt deutliche Renditeunterschiede. Anleger, die aufgrund der hohen Sicherheit ihr Erspartes lieber beim Staat als bei einer Geschäftsbank anlegen, erhalten allerdings nur 0,16 Prozent für die Tagesgeldanleihe des Bundes. Bei einer Anlage von 10.000 Euro wird somit ein Jahresertrag von nur vier Euro ausgezahlt. Wer sein Geld dagegen bei der VW Bank anlegt, der erhält 57,61 Euro, also mehr als das Vierzehnfache. Die Sparkassen sowie Volks- und Raiffeisenbanken halten sich bei den Zinsgutschriften ebenfalls zurück. Diese beträgt zwischen 0,20 und 0,50 Prozent.

Alternativen

Interessante Angebote werden vermehrt von Autobanken offeriert. Sowohl die Audi- als auch Volkswagen Bank bietet Neukunden jeweils 2,30 Prozent für Neukunden. Das Angebot ist attraktiv, weil beide Institute die deutsche Einlagensicherung in Millionenhöhe gewähren. Bestandskunden erhalten allerdings nur 1,5 Prozent, damit liegen sie unterhalb der Inflationsrate.

(Redaktion)


 

 

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