Sie sind hier: Startseite Aktuell News
Weitere Artikel
Telefon-Fusion

KPN-Chef tritt zurück

Der Übernahmekampf zwischen Milliardär Carlos Slim und der KPN ist in die nächste Runde gegangen. Der mexikanische Großaktionär des Unternehmens America Movil hat vor einigen Wochen eine Komplettübernahme des niederländischen Telefonkonzerns ins Auge gefasst. KPN wehrt sich jedoch schon seit geraumer Zeit dagegen. Nun mussten die Niederländer eine interne Schlappe hinnehmen, als völlig überraschend ihr Konzernchef zurücktrat.

Rücktritt habe nichts mit dem Übernahmekampf zu tun

Der Rücktrittswunsch Eric Hagmanns kam offenbar für den Konzern selbst gänzlich unerwartet. Der Finanzchef legt sein Amt aus persönlichen Gründen nieder. Mit sofortiger Wirkung hat KPN nun eine seiner wichtigsten Speerspitzen im Kampf gegen die Übernahmepläne von America Movil verloren. Hagemann hatte den Posten erst im September 2012 übernommen. Nach Bekanntwerden der Nachricht sanken die Aktien von KPN am Montag um 0,4 Prozent.

Stiftung bremste Carlos Slim zuletzt aus

KPN benötigt nun schnellstmöglich einen Ersatz für Hagemann. Carlos Slim hält mit America Movil derzeit 30 Prozent an KPN, plant aber eine Komplettübernahme des Telekomkonzerns. Zuletzt funkte die KPN-Stiftung dazwischen, als sie sich kurzfristig 50 Prozent der Stimmanteile sicherte. Doch ist nun immer noch unklar was aus der Fusion der deutschen KPN-Tochter E-Plus und O2 werden soll. O2 wollte E-Plus für 8 Millionen Euro übernehmen. Carlos Slim wollte dies mit der Übernahme von KPN eigentlich verhindern.

(Christian Weis)


 


 

Carlos Slim
KPN
Komplettübernahme
Hagemann
KPN-Stiftung
Telefonkonzerns
America Movil

Passende Artikel suchen

Finden Sie weitere Artikel zum Thema "Carlos Slim" - jetzt Suche starten:

Kommentar abgeben

Bei einer Antwort möchte ich per E-Mail benachrichtigt werden

 
 

 

Entdecken Sie business-on.de: