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Schnellere Zahlungseingänge mit Webpayments

Selbständige werden oft von ihren festangestellten Freunden beneidet: An heißen Sommertagen ist die Kleidungsknigge egal, denn im Home-Office gibt es keine Kollegen oder Chefs, die ob der Flip-Flops die Nase rümpfen. Und auch die Arbeitszeit lässt sich bei Freelancern ziemlich gut einteilen – da sind Arztbesuche, Einkäufe oder die Kinderbetreuung keine größere Hürde mehr. Dennoch haben Angestellte einen großen Vorteil gegenüber Selbständigen: Bei ihnen kommt das Gehalt pünktlich auf das Konto. Wie Untersuchungen zeigen, zahlen 21% der Freelancer-Kunden verspätet (im Schnitt sechs Tage). Mit Webpayments lassen sich jedoch schnellere Zahlungseingänge verzeichnen.

Online-Rechnungen mit vielen Vorteilen

Smarte Unternehmer wickeln ihr gesamtes Rechnungswesen bereits jetzt schon komplett digital ab. Trotz NSA und PRISM bieten gerade Cloud-Services aus Deutschland höchsten Schutz für Daten und Privatsphäre. Aufgrund der großen Konkurrenz schrauben die Cloud-Dienstleister auch immer wieder an neuen Produkten – sehr zum Vorteil der User, für die das Leben damit einfacher wird. Schon jetzt können aus den Tools heraus Rechnungen direkt versendet werden und die Empfänger in einem Dialogfenster zwischen Zahlungsmöglichkeiten wie Paypal, Kreditkarte, Lastschrift oder Sofortüberweisung wählen. Wir die Rechnung dann bezahlt, erfahren es die Cloud-User sofort und ohne nervige Umwege übers Online-Banking. Auch Mahnungen und Gutschriften können so gemanagt werden.

Gebührenvergleich lohnt

Leider gibt es die tollen Services nicht ganz kostenlos. Pro Transaktion fallen Gebühren an, beispielsweise für die Betrugsprävention. Als Benchmark gilt hier immer noch PayPal und viele Anbieter bemühen sich, den Branchenprimus bei den Kosten dauerhaft zu unterbieten, um Marktanteile zu gewinnen. Für User lohnt hier ein genauer Vergleich. Weiterer Nachteil: Nicht alle Kunden werden sich ohne Überzeugungsarbeit von den neuen Tools überzeugen lassen. In vielen Unternehmen führt die Buchhaltung noch ein strenges Regime und Belege müssen beispielsweise zwingend in Papierform vorliegen. Es dürfte aber nur eine Frage der Zeit sein, bis die Prinzipien der digitalen Belegarchivierung auch hier Einzug halten.

Fazit

Dennoch überwiegen klar die Vorteile von Webpayments und ähnlichen Angeboten. Der Kostenaufwand ist skalierbar und die vielfältigen Funktionalitäten rechtfertigen den Preis. Was sich jedoch für KMU auf jeden Fall lohnt, bedarf bei Freelancern und Solo-Selbständigen eines genauen Vergleiches, welche Kosten und Services für sie auch sinnvoll sind. Dann ist der Traum von der einfachen und papierlosen Büroorganisation schon bald Realität – und das Geld schneller auf dem Konto!

(Jan C. Rode)


 


 

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