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Was der Steuerberater wirklich von Ihnen braucht

Während die Schweden ihre Steuererklärung per SMS erledigen, brauchen Deutsche im Schnitt sechs bis acht Stunden, um alle Formulare auszufüllen. Selbstständige brauchen oft dreimal so lange und greifen deshalb gerne auf die Hilfen von Steuerberatern zurück. Doch nicht alle wollen und können Geld für eine professionelle Beratung ausgeben. Deshalb an dieser Stelle drei Tipps, die den Umgang mit dem Steuerberater erleichtern.

1. So geht Papierkram heute
Belege wollen gesammelt, Rechnungen richtig nummeriert und gebucht werden. Was für Gründer noch ein Buch mit sieben Siegeln ist, gehört für langjährige Unternehmer bereits zum kleinen Einmaleins. Doch braucht der Steuerberater wirklich alle Kontoauszüge und Belege? Es geht auch einfacher. Cloud-Services bieten mittlerweile an, das komplette Rechnungswesen und die Buchhaltung zu übernehmen. Wer einmal alle Stammdaten von Kunden angelegt hat, erhält zudem schnell eine Übersicht über noch offene Zahlungen und kann seine Daten mit Steuerberatern teilen und so Kosten sparen.

2. Darauf achten Steuerberater
In der Buchhaltung gilt es zwei Grundaufgaben zu erledigen: Buchen und das Erstellen von Jahresabschluss /Bilanz. Unter ersterem versteht man ganz generell die Auflistung aller relevanten Geschäftsvorfälle. Die dafür erforderlichen Daten – Wann entstand die Forderung? Wie hoch ist der Steuersatz? Auf welches Konto wurde gebucht? – werden meist aus Kontoauszügen und Belegen abgeleitet. Ziel ist der lückenlose Nachweis aller Zahlungsbewegungen, die dann später dem Finanzamt als Voranmeldung oder Abschluss zur Verfügung gestellt werden.

3. Strukturierte Datendiät
Doch dafür brauchen Steuerberater oft weniger Papierkram als nötig. Wer seine Kontoauszüge und Belege ins digitale Format transformiert und beispielsweise mit Hilfe der Cloud-Services auch strukturiert, kann richtig Geld sparen. Liegen die Daten als Datev-lesbarer Export vor, kann der Steuerberater auf einen Blick schnell Antworten auf die oben erwähnten Fragestellungen finden. Richtig einfach wurde das erst mit dem Aufkommen der deutschen Cloud-Buchhaltungs-Services, die ihrerseits höchsten Wert auf Datenschutz legen und über eigene Serverkapazitäten verfügen. Wer sich also vorstellen kann, in Zukunft seine Kommunikation zum Steuerberater auf neue Füße zu stellen, ist gut beraten, sich über die einzelnen Dienstleister zu informieren.

(Jan C. Rode)


 


 

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