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  • 25.06.2014, 15:25 Uhr
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  • Deutschland
Tipps

Leistung ist nicht alles – Karrieretipps für Berufsanfängerinnen

Wer heute erfolgreich in der Arbeitswelt sein will, der kann nicht alleine darauf vertrauen, dass er dank seiner Leistungen befördert wird. Ein steiler Aufstieg in der Karriereleiter setzt mehr als den bloßen Arbeitseifer und das fachliche Know-how voraus.

  • Worauf sollten Berufseinsteigerinnen beim ersten Job achten?
  • Wie kann eine Karriere langfristig geplant werden?

Arbeitgeber für einen erfolgreichen Karrierestart gezielt auswählen

Vor Arbeitsantritt ist der Abschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung enorm wichtig, um sich gegen Unerwartetes abzusichern. Statistiken zeigen, dass jeder vierte Arbeitnehmer seinen Beruf vorzeitig aufgeben muss. Für diesen Fall vorzusorgen, sollte also obligatorisch sein, auch wenn gerade junge Absolventen sich nicht vorstellen können, perspektivisch irgendwann nicht mehr in ihrem Beruf zu arbeiten. Für Angestellte im Öffentlichen Dienst bzw. Beamte greift in diesem Fall die Dienstunfähigkeitsversicherung.

Nach dem Uniabschluss ist die Euphorie erst einmal riesengroß – schließlich soll die jahrelange Qual in den Vorlesungen nicht umsonst gewesen sein. Doch kurz nach Jobantritt ist die Enttäuschung aufgrund überzogener Erwartungen und neuen Anforderungen oft vorprogrammiert. Frauen, die sich das Ziel gesteckt haben, schnell die Karriereleiter zu erklimmen, resignieren mit der Zeit und konzentrieren sich stattdessen auf andere Lebensbereiche. Dennoch können Familie und Karriere unter einem Hut gebracht werden, zwar erfordert das organisatorischen Aufwand, was Teilzeitjobs und Erziehungspausen angeht, ist aber in jedem Fall realisierbar und wird auch von den meisten Arbeitgebern gefördert.

Sicherlich steckt in vielen jungen Frauen das Potenzial, es nach ganz oben zu schaffen – doch leider geben sie auf halber Strecke auf. Durchhaltevermögen und Hartnäckigkeit sind also gefragt. Zudem gibt es Arbeitgeber, die die Förderung von Frauen gezielt vorantreiben. Statt in einen Betrieb zu gehen, in dem Berufseinsteigerinnen von vornherein gegen alte Klischees ankämpfen müssen, ist es sinnvoller, sich ein Unternehmen zu suchen, das dabei hilft, die eigene Karriere voranzutreiben.

Erfolgreich im Unternehmen vernetzen

Im Berufsleben kommt es neben einem einwandfreien Verhalten und einer tadellosen Arbeitsweise auch auf die erfolgreiche Bildung von Netzwerken an. Nur wer sich bei den eigenen Kollegen, Vorgesetzten und Mitarbeitern beliebt macht, kann, langfristig gesehen, Führungsaufgaben übernehmen. Frauen neigen jedoch dazu, sich lieber in den Hintergrund zu stellen und Erfolge bescheiden zu vermarkten.

Dieses Vorgehen mag teilweise während der Kindheit erzogen worden sein, hilft bei der eigenen Karriere jedoch nicht weiter. Stattdessen ist es hilfreich, auch einmal einen Abend mit Kollegen zu verbringen und von den eigenen Erfolgen zu berichten. Ein netter Small Talk mit Mitarbeitern aus anderen Abteilungen kann ungeahnte positive Folgen haben. Wichtig ist, dass Frauen nicht glauben, dass eines Tages ihre harte Arbeit entdeckt wird und sie dann belohnt werden – wenn Frau nicht selbst für ihren Erfolg eintritt, kann sie es auch nicht von ihrem Vorgesetzten verlangen. Nur wer für die eigenen Ziele kämpft, sich selbst frühzeitig klar positioniert und nach Erfolgen angemessen repräsentiert, wird auch nach der Schule und der Uni seinen berufliche Karriere vorantreiben können.

(Redaktion)


 


 

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