Sie sind hier: Startseite Aktuell News
Weitere Artikel
Tour de France

Lance Armstrong droht Verlust von sieben Siegertiteln

Der mehrfache Tour-de-France-Sieger Lance Armstrong kapituliert im Rechtsstreit um Dopingvorwürfe. Der US-Amerikaner könnte damit alle seine Titel verlieren, die er in der Tour-de-France gewonnen hat.

Armstrong entschied, sich nicht weiter gegen die Dopingvorwürfe der US-Anti-Doping-Agentur Usada zu wehren. In dem Gerichtsverfahren verzichtet er auf eine Anhörung. Das kommt einem Eingeständnis gleich. Wie Armstrong auf seiner Webseite verkündete, belastet das Verfahren nicht nur ihn, sondern auch seine Familie. Er hält den Prozess für einseitig und unfair. Die Ermittler werfen ihm vor, Doping betrieben zu haben und sogar mit illegalen Substanzen gehandelt zu haben. Die Anschuldigungen treffen ihn bereits seit 1999, als er und andere Fahrer positiv auf das Steroidhormon Kortikoid getestet wurden.

Usada droht mit Sperre und Titelverlust

Die Agentur Usada droht nun damit, den 40-jährigen Radprofi aus Texas mit einer lebenslangen Sperre zu belegen und ihm alle sieben Tour-de-France-Titel zu entziehen. Ein Richter wies kürzlich die Klage Armstrong gegen die Agentur ab. Ihm hätte nun ein öffentlicher Dopingprozess bevorgestanden. Angeklagt war aber nicht nur er, sondern auch sein derzeitiger Teamchef Johan Bruyneel sowie vier Betreuer und Ärzte. Besonders pikant: In den Jahren 2000, 2001 und 2003 war der deutsche Radprofi Jan Ullrich Zweitplatzierter hinter Armstrong. Ob Ullrich dann die Siegerplätze einnehmen wird, bleibt aber fraglich.

(Redaktion)


 


 

Armstrong
Sperre
Tour-de-France
Dopingvorwürfe

Passende Artikel suchen

Finden Sie weitere Artikel zum Thema "Armstrong" - jetzt Suche starten:

Kommentar abgeben

Bei einer Antwort möchte ich per E-Mail benachrichtigt werden

 
 

 

Entdecken Sie business-on.de: