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  • 24.01.2018, 11:21 Uhr
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  • Deutschland
Trends

Die neuesten Social-Media-Trends

Unternehmen erhöhen seit einigen Jahren stetig ihre Budgets für Social-Media-Aktivitäten, wodurch sich der Bereich immer mehr professionalisiert. Das zeigen auch die aktuellen Entwicklungen. Wir stellen Ihnen hier die wichtigsten Social-Media-Trends für 2018 vor!

Video-Content wird immer relevanter

Das Telekommunikationsunternehmen Cisco prophezeit in seinem Visual Networking Index, dass bis 2021 der durch Videos generierte Traffic 82 Prozent des gesamten Internet-Traffics von Konsumenten ausmachen wird. Um nicht abgehängt zu werden, müssen Unternehmen bereits jetzt anfangen, hochwertigen und relevanten Video-Content zu erstellen und über soziale Netzwerke zu verbreiten. Da immer mehr Menschen über das Smartphone ins Internet gehen, müssen diese Videos sowohl auf dem Desktop als auch mobil gut aussehen. Der Nutzer muss auf einem kleinen Bildschirm alles gut erkennen sowie eingeblendete Texte ohne Probleme lesen können. Video-Content führt allein auf Facebook schon heute zu deutlich mehr Reichweite: Einerseits teilen Nutzer Videos öfter als textbasierte Statusmeldungen. Andererseits sind Live-Videos eine der wenigen effektiven Möglichkeiten, um eine hohe organische Reichweite zu erzielen.

Vom Influencer Marketing zum Advocacy Marketing

Das Influencer Marketing hat sich längst etabliert. Zwar wird es 2018 nicht an Popularität verlieren. Jedoch mindert das steigende Bewusstsein der Konsumenten über seine Funktionsweise die Wirkung etwas. Deshalb entwickelt sich gerade eine neue Form: das Advocacy Marketing. Statt beliebten Social-Media-Persönlichkeiten werden hier die eigenen Mitarbeiter und Kunden zu Markenbotschaftern. Ziel ist es, besonders authentische Beiträge auf Basis eigener Erfahrungen zu veröffentlichen. Damit wird das Advocacy Marketing zu einer Mischung aus Influencer Marketing und Bewertungssystemen. Im Gegensatz zu Diensten wie Yelp geht es beim Advocacy Marketing jedoch nicht darum, eine große Menge an anonymen Bewertungen zu sammeln. Stattdessen zählt hier die Personalisierung: Kunden, die mit einem Produkt besonders zufrieden sind, oder Mitarbeiter, die für ihren Arbeitgeber brennen, werden zu glaubwürdigen Markenträgern mit hohem Werbeeffekt. Gleichzeitig bietet sich Unternehmen die Chance, über die Markenbotschafter mit (potentiellen) Kunden in Kontakt zu treten, einen Dialog anzustoßen und somit deren Bindung zum Unternehmen zu erhöhen. Ein fundiertes Social Media Wissen hilft Ihnen dabei, zielgruppengerechte und ansprechende Formate und Inhalte in diesem Bereich zu entwickeln.

Chat-Bots in der Kunden-Kommunikation

Bots haben sich durch Trollangriffe und Spamming in sozialen Netzwerken wie Twitter einen schlechten Namen erarbeitet. Dabei bietet die praktische Software, die selbstständig standardisierte Aufgaben erfüllt, einen echten Nutzen - wenn sie gezielt eingesetzt wird. Das erkennen immer mehr Unternehmen und Social-Media-Profis, die Chat-Bots in ihre Kommunikation mit Kunden einbinden. Über den Facebook Messenger lassen sich beispielsweise Kundenanfragen zunächst durch einen Chat-Bot beantworten. Stößt der Bot an seine Grenzen, wird der Kunde an einen Mitarbeiter verwiesen. Auf diesem Weg lassen sich die häufigsten Nutzer-Fragen selbst nachts oder am Wochenende ohne Verzögerung beantworten. Der Kunde muss nicht warten, gleichzeitig bleibt dem Social-Media-Team mehr Zeit für andere Aufgaben. Um Chat-Bots effizienter zu gestalten, ist besonders im Bereich der künstlichen Intelligenz noch eine Menge Forschung nötig. Doch schon heute schaffen die kleinen Programme einen echten Mehrwert in der alltäglichen Kunden-Kommunikation.

(Redaktion)


 


 

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