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  • 04.12.2019, 16:22 Uhr
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  • Deutschland
Unternehmensnachfolge

Sauberer Übergang

Eine Unternehmensnachfolge kann zum Problemfall werden, bietet aber neben Risiken auch zahlreiche Chancen – etwa für Existenzgründer. Wichtig ist in jedem Fall: Sie muss gut durchdacht und von langer Hand vorbereitet sein.

Von einer Unternehmensnachfolge spricht man eher bei kleinen und mittleren Unternehmen. Bei großen Konzernen ist die Last in der höchsten Managementebene auf mehrere Schultern verteilt, sodass der plötzliche Ausfall eines Mitglieds des Vorstands zum Beispiel aufgefangen werden kann.

Der klassische Fall der Unternehmensnachfolge betrifft die Übertragung der Geschäfte auf die nächste Generation. Die Gründe für eine Unternehmensnachfolge können dabei vielschichtig sein. Im schlimmsten Fall ist es der plötzliche Tod des Firmengründers oder -inhabers. Zu der familiären Belastung kommt der Druck hinzu, die Geschäfte am besten wie gewohnt weiterlaufen zu lassen. Bei aller Tragik ist die optimale Situation, wenn der familiäre Nachwuchs zunächst einmal Interesse am elterlichen Betrieb hat. Allein diese Frage hat schon oft zu erheblichen Zerwürfnissen im Familienkreis geführt.

Geschmeidiger Übergang beim Nachfolger aus den eigenen Reihen

Ist der mögliche Nachfolger allerdings schon länger als quasi zweiter Mann in den Geschäftsbetrieb eingebunden, kennt er das Team sowie Kunden und Geschäftspartner, kann der Übergang zügig und ohne Reibungsverluste angegangen werden. Dies wäre auch dann der Fall, wenn sich der alte Patriarch in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet. Allerdings geschieht es dabei ab und an, dass die alte Geschäftsführung nicht richtig loslassen kann. Beansprucht etwa einen eignen Schreibtisch, schaut mehrmals in der Woche vorbei, um nach dem Rechten zu sehen. Solche Szenarien liefern reichlich Konfliktpotenzial.

Sollte jedoch der Fall eintreten, dass der eigene Nachwuchs andere Berufspläne verfolgt – oder keine Erben da sind - muss der Wechsel an der Unternehmensspitze anders geregelt werden. Dann wäre der Verkauf des Unternehmens an einen neuen Eigentümer de übliche Option. Wobei auch Führungsmitarbeiter aus dem eigenen Haus diesen Schritt in Betracht ziehen könnten. Dafür spricht, dass sie ihr Business kennen und mit der gewachsenen Verantwortung einen Motivationsschub erhalten, der sich auf die gesamte Belegschaft auswirkt.

Allerdings braucht es natürlich die nötigen finanziellen Mittel, um eine Firmenübernahme zu stemmen. Für diesen Fall gibt es Spezialisten wie zum Beispiel KP TECH Corporate Finance, die mit ihrer Expertise zur Seite stehen, wenn ein Unternehmen verkauft werden soll oder ein Nachfolger gesucht wird.

Auch Übernahme statt Neugründung ist eine Option

Auch wer über den Schritt in die Selbstständigkeit nachdenkt, sollte die Möglichkeit überdenken, ein am Markt etabliertes Unternehmen zu übernehmen. Einige Vorteile liegen dabei auf der Hand. Man trifft auf ein eingespieltes Team. Viele der bürokratischen Hürden, auf die Neugründer treffen, fallen weg. Man generiert vom ersten Tag der Übernahme Umsätze. Der Übernahme durch einen Neugründer stehen aber auch einige Kontras entgegen. Im Nachhinein kann sich herausstellen, dass eine Firma doch nicht so gesund ist wie es den Anschein machte. Deshalb hier nochmals der Verweis, wie wichtig es ist, sich professionell beraten zu lassen. Ganz klar ist außerdem, dass es mit einer 40-Stunden-Woche nicht getan ist. Außerdem ist zumindest in der Startphase der eigene Gestaltungsspielraum geringer als erwartet, da bereits mittel- und langfristige Strategien vorliegen. Ein Argument, das gerade entscheidungsfreudige Macher, die die Ärmel hochkrempeln, durchaus bei der Entscheidung für eine Unternehmensübernahme berücksichtigen sollten.

(Redaktion)


 


 

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