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Kündigungsgrund

Kündigung: Umwandlung eines Teilzeitplatzes in einen Vollzeitarbeitsplatz

Will der Arbeitgeber einen Teilzeitarbeitsplatz aus betrieblichen Gründen in einen Vollzeitarbeitsplatz umwandeln, kommt eine betriebsbedingte Kündigung des teilzeitbeschäftigten Mitarbeiters nur in Betracht, wenn

  • der bisherige Teilzeit-Arbeitnehmer nicht zur Vollzeitarbeit bereit ist und
  • ein weiterer Teilzeit-Arbeitnehmer entweder nicht gefunden werden kann oder er aus objektiv nachvollziehbaren technischen, organisatorischen oder wirtschaftlichen Gründen nicht eingestellt werden kann oder eine solche Einstellung dem Betrieb nicht zumutbar ist (vgl. LAG Rheinland-Pfalz, Urteil vom 10.5.1988, NZA 1989, 273; ArbG Hamburg, Urteil vom 29.4.1996, NZA-RR 1997, 132; LAG Berlin, Urteil vom 10.9.1996, NZA 1997, 494).

Literatur: Bauer/Röder, Taschenbuch zur Kündigung, Kapitel 5b dd; Kittner, KSchG, § 1 Rdnr. 314; Preis/Stahlhacke/Vossen, Rdnr. 653; Viethen/Schwedes, Arbeitsrecht in der betrieblichen Praxis, Kapitel 24 Rdnr. 53, Seite 254 f

Umwandlung eines Teilzeitplatzes in einen Vollzeitarbeitsplatz

(VSRW-Verlag)


 


 

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