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US-Behörde ermittelt

Zusammenbruch der Bitcoin-Börse Mt. Gox

Die größte Handelsbörse der virtuellen Währung Bitcoin ist kollabiert und die Anleger verlieren vermutlich ihr Geld. Nun ist auch noch juristischer Ärger im Anflug, denn Staatsanwälte in den USA verlangen nun Geschäftsunterlagen des Unternehmens, berichtet das Wall Street Journal.

Mt Gox verschwand über Nacht

Ohne Kontrolle von Staaten und Zentralbanken soll die Währung Bitcoins funktionieren und somit freies, unabhängiges Geld sein. Doch nun, nach dem Zusammenbruch der größten Bitcoin-Handelsbörse, offenbaren sich die Nachteile dieses Systems. Es ging am Morgen des Dienstag los, da war die Seite Mt. Gox plötzlich nicht mehr erreichbar. Stattdessen wurde ein leere, weiße Seite angezeigt. Der Besitzer war ebenfalls verschwunden. Dann kam der Verdacht auf, dass mehr als 174.000 Bitcoins ebenfalls weg sind. Diese waren zu diesem Zeitpunkt rund 300 Milliarden Dollar Wert. Eine Betrugsmasche, Diebstahl oder Insolvenz wurden vermutet. Erst am Nachmittag meldete sich der Besitzer, um den Stopp aller Transaktionen auf Mt. Gox zu verkünden. Die japanische Finanzaufsicht für Banken und Versicherungen, gab sich hilflos. Vor dem Büro in Tokio demonstrierten wütende Anleger. Sie werden ihr Geld wohl nicht wiedersehen.

Juristische Folgen beginnen, als sich die Staatsanwaltschaft einschaltet

Es folgt nun am heutigen Mittwoch die Bekanntgabe einer Vorladung von der New Yorker Staatsanwalt für den Betreiber von Mt. Gox. Das Wall Street Journak teilte mit, dass Scheiben sei schon früher im Monat zugestellt worden und es beinhalte eine Aufforderung bestimmte Dokumente vorzulegen. Bis jetzt ist unbekannt weswegen genau ermittelt wird. Jedoch waren bereits in den vergangenen Wochen erste Anzeichen spürbar, das etwas nicht stimmte. Die Plattform wurde schon einmal wegen Sicherheitslücken kurzfristig geschlossen und es kursierten Gerüchte über groß angelegte, jahrelange Betrugsmaschen. Der Bitcoin-Kurs sackte auf mehr als die Hälfte ein. Der Zusammenbruch von Mt. Gox könnte weit reichende Folgen für die Krypto-Währung haben, die auch auf anderen Börsen im Internet gehandelt werden kann.

(Christian Weis)


 


 

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