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Versicherung

Auslandskrankenversicherungen gerade für Studenten wichtig

Ein Praktikum, ein oder mehrere Auslandssemester: Es gibt viele Gründe, warum Studenten und andere junge Menschen eine Auslandskrankenversicherung benötigen. Zunächst einmal steht man vor einer solchen Zeitspanne und weiß gar nicht, wo man mit dem Organisieren anfangen soll. Praktikumsplatz finden, Immatrikulation erledigen, Unterkunft abklären und natürlich auch die finanzielle Versorgung irgendwie regeln – ein Haufen Papierkram steht an, bevor die Reise beginnt. Keinesfalls darf eine der Erledigungen auf die letzten Tage vor der Abreise verschoben werden; was zu erledigen ist, muss, wann immer dazu Zeit ist, in Angriff genommen werden. Das Thema Auslandskrankenversicherung auf die lange Bank zu schieben, vielleicht sogar erst im Zielland in Erinnerung zu rufen, ist gefährlich. Es gibt allerdings wissenswerte Fakten zu den Versicherungen, natürlich auch Vergleichskriterien und Unterschiede in Leistung und Preis.

Was genau ist die Auslands krank enversicherung?

Jeder, der schon einmal in den Urlaub gefahren ist, hat auch schon einmal eine Krankenversicherung für den Auslandsaufenthalt abgeschlossen – oder zumindest bei seiner Krankenkasse einen Auslandskrankenschein beantragt. Es gibt nämlich zwei Arten von Versicherung gegen Krankheit im Ausland. Die eine ist reisebezogen, auf wenige Wochen beschränkt und nennt sich eigentlich auch Reisekrankenversicherung. Diese ist nicht geeignet, wenn Studenten Monate oder sogar Jahre im Ausland verbringen. Es hat sich eingebürgert, beide Versicherungsarten mit dem Begriff Auslandskrankenversicherung zu bezeichnen – die Unterschiede sind enorm, weswegen vorab gesammelte Informationen unsagbar wichtig sind. Ausreichende Absicherung, das aber zu einem bezahlbaren Beitrag – so sollte der optimale Schutz für Auslandsstudenten aussehen.

Nach welchen Kriterien wird die Auslandskrankenversicherung abgeschlossen?

Beim Abschluss der Auslandskrankenversicherung spielen gleich eine Menge Faktoren eine Rolle. Wie auch beim Bemessen der Beiträge für Privatversicherungen muss natürlich nach dem Gesundheitszustand und dem Alter sowie einigen Risikofaktoren entschieden werden, wie hoch der Beitrag für die Krankenversicherung sein wird. Auch junge Menschen haben manchmal Vorerkrankungen, die eine Rolle spielen – etwa Diabetes, Herzerkrankungen oder ähnliches. Rauchen, Alkoholkonsum, risikoreiche Sportarten: All das könnte auch die Auslandskrankenkasse interessieren, da hier natürlich das Risiko der Kosten, die durch den Versicherten entstehen könnten, bemessen werden muss. Der gesunde, junge Gelegenheitsjogger wird also weniger Beitrag bezahlen, als der diabetes-erkrankte Rafting oder Extrem-Kletter Sportler.

Weiterhin ist die Beitragshöhe auch vom Land abhängig, in welchem die Auslandsaufenthalte verbracht werden. Die Versicherer haben ihre ganz eigene Methode, diese Unterschiede zu berechnen; von Anbieter zu Anbieter und von Land zu Land sind die Preisdifferenzen erheblich. An der Spitze der teuersten Länder stehen die Vereinigten Staaten von Amerika und auch Kanada.

Auch leistungsbezogen unterscheiden sich die Beitragshöhen für Auslandskrankenversicherungen. Wer im Ausland eine bevorzugte Behandlung genießen möchte, muss dafür in die Tasche greifen – und zwar deutlich tiefer, als für die Regelleistungen in Sachen medizinischer und zahnmedizinischer Versorgung. Alle Sonderleistungen, die man in Deutschland zusätzlich versichern muss, fallen auch bei der Auslandskrankenversicherung für Studenten ins Gewicht. Eine Antwort auf die Frage, was eine solche Police kostet, ist also nur möglich, wenn alle Wünsche und Voraussetzungen bekannt sind. Um Angebote vergleichen zu können, muss also Kontakt zu einigen Versicherungsgesellschaften aufgenommen werden; erst dann kann reell gehandelt werden. Deswegen ist die benötigte Auslandskrankenversicherung eines der ersten Dinge, die man in Angriff nehmen muss, wenn feststeht, dass ein Semester oder sonstiger Aufenthalt im Ausland ansteht.

Achtung, Vorkasse?! Weitere Informationen zur Auslandskrankenkasse

Zu den sehr wichtigen Fragen, die es im Vorfeld eines Versicherungsabschlusses zu klären gibt, gehört die Frage, „was“ und „wann“ erstattet wird. Es kann durchaus sein, dass manche Leistungen und Behandlungen gar nicht übernommen werden. Brille, Zahnersatz, medizinische Extrabehandlungen, wie Physiotherapie oder Massagen – all das sollte mit dem künftigen Versicherungsgeber besprochen werden – dann gibt es kein böses Erwachen im Ausland. Es kann übrigens auch passieren, dass man eine Rechnung vom Auslandsarzt erst einmal selbst bezahlen muss. Bis diese Rechnung eingereicht ist, bearbeitet und geprüft wurde und eine (vielleicht nur teilweise) Kostenerstattung erfolgt, fehlt gerade bei Studenten dieses Geld an allen Ecken und Enden, falls es überhaupt im Budget ist. Einen sehr ausführlichen Überblick mit weiteren Infos über das Thema Auslandskrankenversicherungen finden Sie übrigens auf dem Portal www.auslandskrankenversicherung-1x1.de. Dort gibt es auch einige Tipps und Empfehlungen, dazu Details über Kündigungen, Sonderkündigungsrechte und vieles mehr.

Es ist für Studenten, die einen Auslandsaufenthalt planen, unabdingbar wichtig, jede Kleinigkeit zu berücksichtigen und nicht unbedingt den günstigsten Versicherer zu wählen. Leider macht die Gesundheit nicht immer das, was man gerne hätte – und es ist eine Horrorvorstellung, krank und alleine im Ausland zu sein - ohne Geld für ärztliche Leistungen und eine leistungsstarke Versicherung, die einen annehmbaren Beitrag verlangt.

(Redaktion)


 


 

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