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Zweitwagen Versicherung – was muss ich beachten?

Die Möglichkeit, einen Zweitwagen separat zu versichern und damit vom ersten Vertrag zu profitieren, wird seit einigen Jahren stark beworben. Insbesondere dann, wenn dieser Zweitwagen zum Teil geschäftlich genutzt wird, ergeben sich günstige Schadenfreiheitsklassen. Medien verbreiten jedoch immer wieder Unwahrheiten und wenig informative Details zur Zweitwagenversicherung, die dann dazu führt, dass es gar nicht zum kostengünstigen Abschluss kommt.

Wir wollen in diesem Beitrag erläutern, worauf es konkret ankommt und welche Besonderheiten zu beachten sind.

Die Grundlagen

  • Versicherer wie die Direct Line Versicherung AG beispielsweise, die ihr Angebot auf eben jene Klientel angepasst haben, bieten im Regelfall dieselbe Schadenfreiheitsklasse. Voraussetzung hierfür ist lediglich, dass binnen der letzten zwölf Monate unfallfrei gefahren wurde sowie die Fahrer allesamt 24 Jahre oder älter sind. Dann besteht für den Versicherungsnehmer selbst, aber auch Ehepartner oder eingetragene Lebenspartner, die Möglichkeit zur Tarifierung in dieselbe SF.

  • Zu beachten ist jedoch, dass in der Regel ein höherer Beitrag zu zahlen ist, da die Fahrzeugart, die Erstzulassung oder der Stellplatz dabei eine Rolle spielen. Dies ist jedoch keine Einschränkung, denn viele Versicherer haben keine dahingehende Bedingung in ihrem Vertragswerk, welche auch die Versicherung des Erstwagens bei derselben Assekuranz vorschreibt.

  • Wurde ein Auto vom Ehepartner abgemeldet, etwa aus Altersgründen, so ergeben sich Möglichkeiten zur Rabattübertragung auf den Zweitwagen. Es gilt jedoch zu beachten, dass lediglich die persönlichen unfallfreien Jahre angerechnet werden.

  • Soll das Fahrzeug eines Fahranfängers versichert werden, so sollte dies maximal auf drei Jahre beschränkt werden. Es werden natürlich keine Schadenfreiheitsrabatte erworben, sodass sich eine separate Versicherung in der Schadenfreiheitsklasse ½ anbietet. Durchaus können auch Rabatte von Dritten übertragen werden, dies wird jedoch höchst unterschiedlich gehandhabt.

Darauf sollten Sie achten

  • Dabei handelt es sich etwa um eine KFZ-Haftpflicht, in welcher die Schadenfreiheitsklasse beibehalten wird, sofern lediglich ein Unfall pro Jahr reguliert wird.

  • Zudem sollte die umgangssprachlich als „Mallorca-Police“ bezeichnete Abdeckung inbegriffen sein. Hier profitieren Sie von einem zusätzlichen Versicherungsschutz bei Mietwagen im europäischen Ausland, was die Kosten drückt. Diese Haftpflicht ist aufgrund der sich oftmals schleppend bewegenden Bearbeitungen im Ausland sinnvoll, sowie aufgrund der hohen Deckungssummen die hier Anwendung finden. All das verringert das Risiko, bei Schadenersatzforderungen auch noch draufzahlen zu müssen.

(Redaktion)


 


 

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