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Vorzugsaktie

Definition: Vorzugsaktie

Die Vorzugsaktie ist gegenüber der Stammaktie mit verschiedenen Vorrechten ausgestattet. Festgelegt werden diese besonderen Rechte in der Satzung. Sie können sich auf eine Gewinnbeteiligung oder eine Beteiligung am Liquidationserlös beziehen.

Vorrechte der Vorzugsaktie

Die Rechte mit denen Vorzugsaktien ausgestattet sind, sollen zum Kauf animieren. Grundsätzlich werden drei verschiedene Vorrechte unterschieden. Bei der Gewinnbeteiligung erhalten die Vorzugsaktien eine nach oben begrenzte Ausschüttung im Vorfeld, der Rest des Ausschüttungsbetrages wird dann auf die Stammaktien verteilt. Bei Vorzugsaktien mit prioritätischem Dividendenanspruch erfolgt die Ausschüttung bis zu einer bestimmten Summe nur an die Vorzugsaktionäre.

Vorzugsaktien als Mittel der Eigenfinanzierung

Die Vorzugsaktie wird zum Beispiel dann zur Eigenfinanzierung eingesetzt, wenn ein geringer Aktienkurs, der unterhalb des Nennwertes liegt, eine Kapitalerhöhung nicht ermöglicht. Die Vorzugsaktien mit ihren besonderen Rechten sollen dann einen Kaufanreiz für die Anleger darstellen. Aktiengesellschaften im Familienbesitz nutzen die Vorzugsaktie ebenfalls. Hierbei werden Vorzugsaktien vergeben, ein Stimmrecht wird allerdings ausgeschlossen. Als Ausgleich für diesen Ausschluss muss die Aktie dafür mit einem nachzuzahlenden Vorzug ausgestattet werden.

(Florian Weis)


 


 

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