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IWF veröffentlicht neuen Weltwirtschaftsausblick – Dämpfung für Wachstum

Der Internationale Währungsfonds veröffentlichte im Rahmen seiner Jahreskonferenz in Tokio den neuen Weltwirtschaftsausblick. Die Wachstumsprognosen wurden deutlich zurückgenommen.

Laut Aussagen von Ökonomen haben sich die Abwärtsrisiken verstärkt. Es wird befürchtet, dass die Industrieländer in eine Rezession stürzen können. Das Wachstum ist so niedrig, dass auch keine Auswirkungen auf die Arbeitslosenzahlen festgestellt werden können. Gründe sieht der IWF vor allem in der Politik. Sowohl in den Euro-Ländern als auch in den USA hat es die Politik nicht geschafft, Vertrauen in eine mittelfristige Entwicklung aufzubauen.

Weltwirtschaftsentwicklung in Zahlen

Die Wachstumsprognosen der Weltwirtschaft liegen nun bei 3,3 Prozent in diesem Jahr und 3,6 Prozent im nächsten Jahr. Für die Euro-Zone geht der IWF von einer Schrumpfung um 0,4 Prozent aus. Niedrigere Zahlen sind auch für die Schwellenländer China, Indien und Brasilien zu erwarten.

Die Wachstumsprognose des IWF für Deutschland bleibt dagegen unverändert bei 0,9 Prozent. Allerdings geht der Währungsfonds auch 2013 von einer ähnlichen Zahl aus. Damit liegt die Prognose 0,5 Prozentpunkte niedriger als erwartet. Zu den Bedrohungen für die Weltwirtschaft gehört vor allem die Euro-Staatsschuldenkrise.

(Redaktion)


 


 

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