Deutscher Werberat - Rote und gelbe Karten für 111 Kampagnen



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Werbung kann vieles sein: laut, inspirierend, ironisch, provozierend, humorvoll, unsensibel, sachlich. Manche Unternehmen meinen, Aufmerksamkeit sei alles. Falsch, sagt der Deutsche Werberat in Berlin. Wer um seine Kunden mit diskriminierenden Inhalten, beleidigenden Werbebildern, Rücksichtslosigkeit gegenüber Kindern und Jugendlichen oder schockierenden Gewaltdarstellungen wirbt, handelt regelwidrig und schädigt sein Unternehmen durch Negativ-Debatten in der Öffentlichkeit. 2014 gab es 111 problematische Fälle. Die gute Nachricht: Aus dem Weser-Ems-Gebiet scheint kein Unternehmen betroffen zu sein.

Schwierigkeiten bei der Durchsetzung seiner Urteile hat der Werberat nur in Ausnahmen. Im Arbeitsjahr 2014 beharrten 14 Unternehmen bei ihren Kampagnen zunächst auf Fortsetzung der Schaltung ihrer kritisierten Werbung. In solchen Fällen geht der Werberat mit der Schilderung seiner Beanstandung an die Öffentlichkeit mit Nennung des Namens der Firma sowie des Unternehmensstandorts. Die daraufhin ausgelöste Debatte in der auch ortsansässigen Öffentlichkeit führt in der Regel dazu, dass die Werbung dann doch noch vom Markt genommen wird, um größere Imageschäden vom Unternehmen abzuwenden. Darüber hinaus beobachtet der Werberat, dass ein Mal gerügte Unternehmen in der Regel kein zweites Mal auffällig werden.

Die gerügten Motive finden Sie hier in unserer Galerie.

 

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