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Bremer Rathaus

1. Bremer Integrationsgipfel stieß auf große Resonanz

In dieser Woche empfing Bremens Bürgermeister Jens Böhrnsen (SPD) zahlreiche Gäste zum 1. Bremer Integrationsgipfel im Bremer Rathaus. Aber es sollte nicht bei einer Schauveranstaltung bleiben, sondern etwas bewegt werden. Gemeinsam erarbeitete man deshalb in Workshops Forderungen an die Politik.

„Das Rathaus ist immer schon ein Ort der Begegnung und Verständigung gewesen. Das wollen wir mit dem 1. Integrationsgipfel erneut unter Beweis stellen", sagte Böhrnsen zu Beginn der Veranstaltung. Als er die Veranstaltung eröffnete, war die Obere Rathaushalle nahezu überfüllt. „Ich freue mich über die große Resonanz, die dieser erste Integrationsgipfel in der Bevölkerung findet“, so der erste Mann Bremens bei seiner Begrüßung. Integration sei eine der größten gesellschaftspolitischen, sozialen, ethischen und auch ökonomischen Herausforderungen, die gemeistert werden müssten. Das Thema gehöre in die Mitte der Stadt und sei deshalb im Rathaus genau richtig angesiedelt, sagte er.

„Wir sind von einer Gleichheit der Lebenschancen weit entfernt“ (Bremens Bürgermeister Jens Böhrnsen)

Böhrnsen: Jeder soll seinen Platz in der Gesellschaft finden

Integration sei eine Aufgabe, die alle Menschen in allen Stadtteilen angehe, so der Bürgermeister. „Wir sind von einer Gleichheit der Lebenschancen weit entfernt“, sagte Böhrnsen weiter in seiner Begrüßungsansprache. Es sei unerträglich, dass Eingewanderte in der 2. und 3. Generation zum Teil keinen Schulabschluss hätten. Der Staat müsse Verantwortung dafür übernehmen, dass jeder seinen Platz in der Gesellschaft finden und gleichberechtigt teilhaben könne. Viele Menschen würden sich bereits in den bremischen Stadtteilen in diesem Sinne engagieren, unterstrich Böhrnsen. „Dafür will ich an dieser Stelle in besonderer Weise Dank sagen“.

Hilde-Adolf-Preis für Integrationsbemühungen verliehen

Im Verlauf des 1. Integrationsgipfels wurde intensiv überlegt und konzentriert zusammengetragen, was bisher integrationspolitisch erreicht wurde. Vor allem aber ging es dem Bremer Stadtoberhaupt aber darum, wie ein gemeinsames Miteinander noch besser gelingen kann. Deshalb waren insgesamt sechs Workshops vorbereitet worden, in denen Handlungsempfehlungen für die Zukunft entwickelt werden sollten. Die Ergebnisse und Empfehlungen wurden im Folgenden an Bürgermeister Jens Böhrnsen und Sozialsenatorin Ingelore Rosenkötter (SPD) im Rathaus übergeben. Im Rahmen der Veranstaltung wurde auch der "Elternverein zur Bildungsförderung Bremen" mit dem Hilde-Adolf-Preis ausgezeichnet. Die Bremer Bürgerstiftung, die diesen Preis zum 5. Mal vergab, würdigt damit das ehrenamtliche Engagement des Vereins, Kindern aus Migrantenfamilien bessere Bildungschancen zukommen zu lassen.

(Redaktion)


 


 

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