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57 Millionen Euro Schaden

Pforzheimer Ex-Rathauschefin wegen riskanter Zinswetten angeklagt

Wegen riskanter Zinsgeschäfte hat die Staatsanwaltschaft Anklage gegen die frühere Pforzheimer Oberbürgermeisterin und zwei weitere Personen erhoben. Den Angeschuldigten wird schwere Untreue beziehungsweise Beihilfe dazu in mehreren Fällen vorgeworfen, wie die Staatsanwaltschaft Mannheim am Mittwoch mitteilte.

Unter Oberbürgermeisterin Christel Augenstein (FDP) ließ sich die Stadt ab 2002 auf Zinswetten ein. Zunächst machte sie Geschäfte mit der Deutschen Bank und häufte dadurch Verluste an. Um diese auszugleichen, schloss die Stadt Gegengeschäfte mit der Bank J.P.Morgan ab - und fiel erneut auf die Nase.

Unter dem Strich sollen die Angeschuldigten einen Schaden zum Nachteil der Stadt Pforzheim in Höhe von 14,28 Millionen Euro verursacht haben. Bis 2010 - da war Augenstein schon nicht mehr im Amt - hatten sich die Verluste sogar auf rund 57 Millionen Euro ausgeweitet. Die Beschuldigten sollen laut Staatsanwaltschaft den Gemeinderat und die Fachaufsichtsbehörden nicht zutreffend informiert haben.

(dapd)


 


 

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