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50 Jahre Elysée-Vertrag

Pfadfinder Frankreichs & Deutschlands schon seit 65 Jahren befreundet

Deutschland feiert in diesem Jahr 50. Jubiläum des Elysée-Vertrags, der die deutsch-französische Freundschaft in der Nachkriegsgeschichte auf ein solides, neues Vertragsfundament stellte. Die deutschen Pfadfinder war der Zeit voraus: feiern in diesem Jahr bereits 65. Jubiläum der deutsch-französischen Freundschaft.

Seit 1946 treffen sich die Vorstände der Scouts et Guides de France (SGDF) und der Deutschen Pfadfinderschaft Sankt Georg (DPSG) zweimal jährlich. An diesem Wochenende diskutieren die Pfadfinder in Berlin über Entwicklungen in ihren Ländern und Verbänden und zogen Bilanz der letzten 50 Jahre. Sie erinnerten sich an die Anfänge und schauten in die gemeinsame Zukunft.

Nach der Unterzeichnung des Elysée-Vertrages 1963 war u.a. das Deutsch-Französische Jugendwerk (DFJW) gegründet worden, wodurch die deutsch-französische Pfadfinder-Freundschaft der vormaligen Kriegsgegner ein neues Niveau erreichte. Die Zahl der Begegnungen schnellte auf Rekordniveau.

Deutsche mussten nach Kriegsende draußen bleiben

"Die Freundschaft zu den französischen Pfadfinderinnen und Pfadfindern ist für uns etwas ganz Besonderes. Sie bietet Kindern und Jugendlichen die außergewöhnliche Erfahrung, nicht kulturelle Unterschiede, sondern die vielen Gemeinsamkeiten unserer beiden Nationen zu erleben", sagt Dominik Naab, Bundesvorsitzender der Deutschen Pfadfinderschaft Sankt Georg (DPSG). "Die deutsch-französische Partnerschaft ist eine der tragenden Säulen Europas und damit heute wichtiger denn je."

Die Entstehungsgeschichte zur Freundschaft zwischen den Scouts et Guides de France (SGDF) und der Deutschen Pfadfinderschaft Sankt Georg (DPSG) ist inzwischen legendär: Im Jahr 1947, beim Pfadfindertreffen des Friedens in Moisson, ermöglichten die französischen Pfadfinder den Georgspfadfindern die Teilnahme am ersten Weltpfadfindertreffen nach Kriegsende. Die deutschen Pfadfinder waren von der Weltgemeinschaft noch im wahrsten Sinne des Wortes isoliert und mussten außerhalb eines Zaunes zelten.

Die französischen Pfadfinder ermutigten die deutschen Pfadfinder, das Gelände zu betreten. Der erste Schritt war getan. Es folgten Briefkontakte, gemeinsame Veranstaltungen, pädagogischer Austausch und tausende deutsch-französischer Jugendbegegnungen.

(Redaktion)


 


 

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