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Bremer 6-Tage-Rennen

Leon van Bon und Christian Grasmann überzeugen Patrick Sercu

Überraschend lagen Leif Lampater/Christian Grasmann und Leon van Bon/Danny Stam nach dem ersten Abend des Bremer 6-Tage-Rennens in der Nullrunde. Die Topfavoriten Bruno Risi/Franco Marvulli und Iljo Keisse/Robert Bartko hechelten eine Runde hinterher. Damit hatte selbst der Sechstage-Kaiser und Bremens Sportlicher Leiter Patrick Sercu nicht gerechnet.

Zeit also für Sonderlob, vor allem für van Bon und Grasmann. „Leon war schon immer ein ganz schneller Fahrer, jetzt kommt auch noch die Erfahrung dazu. Und Christian fährt sicherlich seine stärkste Saison seit Jahren.“ Der hatte eine ganz einfache Erklärung für seine Leistungssteigerung: „Mit Leif habe ich endlich einen optimalen Partner gefunden.“ Platz zwei in Zürich und Platz drei in München hat das Team in dieser Saison bereits herausgefahren.

In der ersten Jagd des Freitags hatten die beiden bislang führenden Teams bereits die Stärke der Favoriten zu spüren bekommen. Sie kämpften, sie probierten eine Menge, doch Risi/Marvulli und Keisse/Bartko schlossen schließlich nach Runden auf. Nach einem verpassten Wechsel der Schweizer fuhr Iljo Keisse den Sieg schließlich souverän nach Hause.

Leon van Bon hat seine ersten Sechstage-Rennen bereits vor 15 Jahren bestritten, war dann auf die Straße gewechselt. Zehnmal fuhr er die Tour de France und holte dort zwei Etappensiege. Auch bei der Vuelta und bei der Tour de Suisse war der inzwischen 37-Jährige erfolgreich. „Aber seine Wurzeln hat er auf der Bahn“, erklärt Sercu. 2007 kehrte van Bon dorthin zurück. In Apeldoorn holte er sich an der Seite von Robert Bartko im vergangenen Jahr seinen ersten Sieg. In Bremen peilen van Bon und Stam nun zumindest einen Podiumsplatz an. „Ich denke, es sind vier Mannschaften, die gute Chancen aufs Podium haben - aber es passen nur drei rauf“, sagt van Bon und grinst.

Obwohl van Bon und Stam noch nie gemeinsam bei einem Sechstage-Rennen gefahren sind, harmonieren sie prächtig. „Wir könnten ja beide schon bei den Senioren fahren, aber vielleicht ist es mit Leon sogar was für die Zukunft“, sagt Danny Stam, ebenfalls schon 37 Jahre alt. Van Bon hat nichts dagegen. Ans Ende der Karriere verschwendet er keine Gedanken. „Ich habe mit 30 schon mal gesagt, ich fahre nur noch zwei Jahre und jetzt bin ich immer noch dabei. Ich habe noch große Lust Rennen zu fahren, und das ist das Wichtigste.“

Größtes Problem der beiden „Oldies“: Von allen Topteams fahren sie die wenigsten Punkte ein. Das wirkte sich am Freitag nach den Dernyrennen schon negativ für die beiden „Diesel“ aus. Die drei Konkurrenzteams knackten die 100-Punkte-Grenze und fuhren so in die Bonusrunde, während die Niederländer weit weniger Zähler gesammelt hatten. „Wir müssen es eben über die Runden versuchen“, sagten sie unisono.

Sie ließen den Worten auch Taten folgen und gewannen die zweite Jagd des Abends vor Andreas Müller und Andreas Beikirch. Weil auch sie schließlich noch die magische Grenze von 100 Punkten erreichten, übernahmen van Bon/Stam die Führung in der Gesamtwertung. Zweite sind Risi/Marvulli, auf Platz drei folgen Keisse/Bartko.

(Redaktion)


 


 

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