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80 tote Tauben und Greifvögel

Polizei im Emsland ermittelt und warnt vor dem Verzehr von Tauben

Nachdem von einem Jagdpächter in der Gemeinde Hilkenbrook (Landkreis Emsland) rund und um ein Rapsfeld etwa 80 tote Tauben und verendeter Greifvögel gefunden worden sind, ermittelt die Polizei.

Eine gemeinsame Ortsbesichtigung durch Polizei unt Mitarbeiter derder Landwirtschaftskammer Oldenburg hat als mögliche Ursache für das Massensterben der Tiere vor Ort aufgefundene bläuliche Körner ausgemacht, die auf einem Abschnitt dieses Rapsfeldes aufgebracht worden waren. 

Landwirt bestreitet

Laut Polizei wird gegenwärtig nicht ausgeschlossen, dass die Körner Vögel vom Abfressen dieses Rapsfeldes abhalten sollten. Erste Untersuchungen zweier toter Tiere durch die Tiermedizinische Hochschule in Hannover haben demnach ergeben, dass die Vögel offensichtlich vergiftet worden sind. Um welches Gift es sich genau handelt, ist weiterhin unklar; entsprechende Untersuchungen laufen derzeit noch. Die Polizei warnt in diesem Zusammenhang im Bereich des nördlichen Emslandes vor dem Verzehr von Tauben. Auf dem betreffenden Rapsfeld wurden frische Treckerspuren gefunden.

Seitens der Landwirtschaftskammer Oldenburg konnte festgestellt werden, dass die Giftkörner wahrscheinlich mit einem Kreiselstreuer auf dem Rapsfeld ausgebracht worden sind. Der Landwirt, dem das Rapsfeld gehört, bestreitet laut Polizei, mit der Sache etwa zu tun zu haben. Er will letztmalig Mitte Oktober 2012 die betreffende Rapsfläche mit einem Trecker befahren haben. Die Polizei Papenburg hat die Ermittlungen aufgenommen

(Redaktion)


 


 

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