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Kommentar von Sven Frohwein

Kunden bestrafen Internet-Abstinenz von Firmen

Diese Zahl spricht Bände: 15,5 Milliarden Euro - noch nie wurde so viel im Internet umgesetzt wie im vergangenen Jahr. Umso erstaunlicher, dass ein Großteil der deutschen Firmen das Netz noch immer nicht als probaten Vertriebsweg für ihre Produkte erkannt hat.

Gerade einmal elf Prozent setzen auf den Online-Verkauf. Vor allem die großen deutschen Einzelhandelsketten müssen sich den Vorwurf gefallen lassen, das Netz als Resterampe zu missbrauchen. Oder aber sie bieten online nur einen Bruchteil der Waren an, die sie im Laden veräußern. Oder sie sind erst gar nicht drin. Die Gründe für so viel Zurückhaltung sind vielfältig: Die Firmen fürchten den logistischen Aufwand. Sie halten ihre Waren übers Netz schlichtweg für unverkäuflich. Viele wollen sich aber auch nicht dem harten Wettbewerb aussetzen, den Preissuchmaschinen sogar noch beschleunigen. Auf Dauer wird sich aber kein Händler die Netz-Abstinenz leisten können. Allein schon deshalb, weil die Zahl derer zunimmt, die zwar im Laden schauen, dann aber doch im Internet kaufen. Weil es dort in den meisten Fällen einfach billiger ist.

(ots / WAZ)


 


 

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