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Geplanter Opel-Verkauf

Belegschaft vermisst nach Rede von Opel-Chef Stracke Klarheit

Das Management der Adam Opel AG hat auf einer Betriebsversammlung in Rüsselsheim am Freitag Verkaufsgerüchte der General-Motors-Tochter nicht aus der Welt schaffen können.

Teilnehmer des Treffens berichteten, Vorstandschef Karl-Friedrich Stracke habe gegenüber der Belegschaft die Meldungen vom Donnerstag, der Mutterkonzern in Detroit wolle seine deutsche Tochter abstoßen, wie schon bisher als "Spekulation" bezeichnet. "Er hätte uns stattdessen einfach sagen müssen, dass Opel nicht verkauft wird", sagte ein Rüsselsheimer Arbeitnehmer-Vertrauensmann in einer Veranstaltungspause.

Keine eindeutige Stellungnahme

Nach Darstellung von Teilnehmern der turnusmäßigen Versammlung, zu der alle Opel-Beschäftigten eingeladen waren, bedankte sich Stracke bei der Belegschaft für "hervorragende Arbeit", die den Autohersteller auf den Erfolgsweg gebracht habe. Gesamtbetriebsratschef Klaus Franz soll sich über Strackes Statement zufrieden gezeigt haben. Teilnehmer des Treffens berichteten weiter, Franz habe erfolglos versucht, aus Detroit und von GM-Europachef Nick Reilly Informationen zu den aktuellen Entwicklungen zu erhalten.

Eine eindeutige Stellungnahme der Adam Opel AG zu den Verkaufsgerüchten stehe weiter aus, bilanzierten Opel-Mitarbeiter in der Pause der Betriebsversammlung. Zu dem Treffen waren auch Beschäftigte von Standorten des Autoherstellers in Bochum, Kaiserslautern und Eisenach angereist.

(dapd )


 


 

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