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Trotz steigender Beschaffungskosten Rekordumsatz und -gewinn erwartet

Adidas hat Anleger und Analysten mit guten Zahlen für das erste Halbjahr überrascht. Die im DAX notierte Aktie des Sportartikelherstellers legte am Donnerstag in einem schwachen Börsenumfeld über drei Prozent zu. In den ersten sechs Monaten stiegen die Erlöse gegenüber dem Vorjahr um 13 Prozent auf 6,3 Milliarden Euro, wie Adidas in Herzogenaurach mitteilte.

Währungsbereinigt ergebe sich ein Anstieg um 14 Prozent. Der auf Anteilseigner entfallende Gewinn sei um 19 Prozent auf 349 Millionen Euro gestiegen.

"Unser Geschäft läuft in jeder Hinsicht hervorragend", sagte der Vorstandsvorsitzende Herbert Hainer. Die Adidas-Produkte verkauften sich besser als jemals zuvor. Nach dem erfolgreichen ersten Halbjahr sei Adidas "auf dem besten Weg, 2011 neue Rekorde für Umsatz und Gewinn zu erzielen". Das Unternehmen habe seine Ertragskraft trotz widriger äußerer Einflüsse wie Währungsschwankungen und höhere Rohstoffpreise auf unverändert hohem Niveau gehalten.

Neue Umsatz- und Gewinnprognose

Der währungsbereinigte Konzernumsatz lag im ersten Halbjahr in allen Regionen über dem Vorjahresniveau. In Westeuropa betrug das Plus den Angaben zufolge zehn Prozent. Das Unternehmen verwies unter anderem auf starke Umsatzzuwächse in Deutschland, Frankreich, Italien und Spanien. In China legten die Erlöse um 38 Prozent zu, in Russland um 23 Prozent und in Nordamerika um 15 Prozent.

Nach den besser als erwartet ausgefallenen Ergebnissen hob Adidas seine Umsatz- und Gewinnprognose für das Gesamtjahr an. Der währungsbereinigte Umsatz soll nun um etwa zehn Prozent steigen. Bisher war mit einem Anstieg im hohen einstelligen Bereich gerechnet worden. Das Ergebnis je Aktie soll um annähernd 15 Prozent steigen. Das entspricht einem Nettogewinn von rund 650 Millionen Euro.

Positiven Effekten wie Verbesserungen im Einzelhandelssegment sowie bei der Marke Reebok stünden allerdings negative Faktoren gegenüber. So rechnet das Unternehmen damit, dass die Beschaffungskosten aufgrund steigender Rohstoffpreise und von Kapazitätsengpässen im Vergleich zum Vorjahr deutlich ansteigen. Dazu kämen Umsatzrückgänge in Japan infolge des Erdbebens und der Fukushima-Katastrophe.

(dapd )


 


 

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